Coronavirus in Dresden: Inzidenz steigt - Sieben weitere Todesfälle

Dresden - Die Corona-Krise in Dresden: Die Stadt selbst meldete seit Beginn der Pandemie 22.101 mit dem Virus infizierte Menschen, die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 64,5. Der Inzidenz-Wert des RKI liegt bei 59,4 (alle Stand: 1. März, 12 Uhr).

Auf der Brühlschen Terrasse in Dresden sind wegen Coronavirus-Pandemie und Lockdown deutlich weniger Personen unterwegs als gewohnt.
Auf der Brühlschen Terrasse in Dresden sind wegen Coronavirus-Pandemie und Lockdown deutlich weniger Personen unterwegs als gewohnt.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Der Freistaat befindet sich weiterhin im zweiten Lockdown, der zunächst mindestens bis 7. März andauern wird.

Seit dem 1. März gibt es allerdings Lockerungen: So haben unter anderem Friseure und Fußpfleger wieder geöffnet.

Die Pflicht zum Tragen von OP- oder FFP2-Masken beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr bleibt bestehen.

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Dresden und Sachsen auf dem Laufenden.

Ältere Corona-Updates aus Dresden und Sachsen findet Ihr >> hier.

Alle weiteren Infos aus Deutschland und der Welt gibt's in unserem Corona-Liveticker.

Update, 1. März, 12 Uhr: Aktuelle Corona-Zahlen

Die Stadt Dresden gab am Montag die neuen Corona-Zahlen bekannt. So wurden in den vergangenen 24 Stunden 18 Neuinfektionen gemeldet. Es gab sieben weitere Todesfälle.

Zudem mussten drei weitere Patienten zur Behandlung ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Die Inzidenz stieg laut RKI auf 59,4 (Vortag: 58,9). Laut Angaben der Stadt liegt die 7-Tages-Inzidenz bei 64,5 (Vortag: 63,4).

Die Elbe in Dresden. Die Stadt meldet am Montag einen Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz.
Die Elbe in Dresden. Die Stadt meldet am Montag einen Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 1. März, 11.42 Uhr: Trotz Corona mehr als 620 neue Meister im sächsischen Handwerk

Ungeachtet der Einschränkungen durch die Corona-Krise haben im vergangenen Jahr 623 Männer und Frauen des sächsischen Handwerks ihren Meisterabschluss gemacht.

Dies seien lediglich 30 weniger als im Jahr 2019 gewesen, teilte der Sächsische Handwerkstag am Montag in Dresden mit. Möglich gewesen sei dies durch den flexiblen Umstieg auf digitale Lernformate bei den Meisterkursen.

Die meisten Meisterabschlüsse gab es den Angaben zufolge in den Berufen Kfz-Techniker, Karosserie- und Fahrzeugbauer sowie Elektrotechniker. Zuwächse habe es auch bei Zimmerern, Metallbauern, Bäckern und Friseuren gegeben.

Derzeit sind laut Handwerkstag in Sachsen rund 56.500 Handwerksbetriebe und handwerksähnliche Gewerbe gemeldet. Diese beschäftigen mehr als 300.000 Menschen.

Update, 1. März, 11.08 Uhr: Wieder mehr Neuinfektionen in Sachsen

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche ist in Sachsen erneut angestiegen.

Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz am Montag mit 84,3 an. Am Sonntag lag der Wert bei 77,8. Bundesweit nannte das RKI am Montag eine Inzidenz von 65,8.

Ziel der Corona-Schutzmaßnahmen ist es, diesen Wert stabil auf unter 35 zu bekommen. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 03.10 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich.

Die höchste Neuansteckungsrate der 13 Regionen in Sachsen hat weiterhin der Vogtlandkreis. Dort lag die Inzidenz am Montag bei 230,5. Danach folgte Nordsachsen mit 166,4. Seit Beginn der Pandemie haben sich in Sachsen 194.557 mit dem Virus infiziert. 7760 Corona-Patienten sind bislang gestorben.

Trotz gestiegener Infektionszahlen: Sachsens Friseure öffnen heute wieder.
Trotz gestiegener Infektionszahlen: Sachsens Friseure öffnen heute wieder.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 1. März, 11.04 Uhr: Sachsen, Bayern und Thüringen erarbeiten zusammen Corona-Plan

Die Länder Sachsen, Thüringen und Bayern haben einen gemeinsame Plan im Kampf gegen Corona vorgelegt. Begleitet von einem dramatischen Appell bereiten sie sich damit auf die Länderrunde am Mittwoch mit der Kanzlerin vor.

Alles, was ihr dazu wissen müsst, erfahrt ihr im TAG24-Artikel "Sachsen,Thüringen und Bayern stellen gemeinsamen Corona-Plan vor"

Markus Söder (CSU, r.) und Michael Kretschmer (CDU) stellten ihren 10-Punkte-Plan vor. (Archivbild)
Markus Söder (CSU, r.) und Michael Kretschmer (CDU) stellten ihren 10-Punkte-Plan vor. (Archivbild)  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 1. März, 9.40 Uhr: Kinos machen auf prekäre Lage aufmerksam

Nicht nur Konzertveranstalter und Theater, auch die Kinobranche scharrt mit den Hufen.

Wie auch Dresdner Kinos auf ihre Lage aufmerksam machen, lest ihr im TAG24-Artikel "Darum leuchtete es gestern bei den Filmnächten am Elbufer".

Update, 1. März, 9.26 Uhr: Auch Biliotheken öffnen wieder

Auch Dresdens Bibliotheken sind wieder für Nutzer zu den üblichen Öffnungszeiten zugänglich.

Wie es auf der Webseite der Städtischen Bibliotheken heißt, bietet die Bibliothek Südvorstadt sogar zusätzliche Öffnungen. Medien können am Automaten in der Zentralbibliothek werktags von 8 bis 20 Uhr und in der Bibliothek Neustadt uneingeschränkt zurückgegeben werden.

Die Maskenpflicht gilt weiterhin. Bei einem auf 30 Minuten begrenzten Aufenthalt müssen persönliche Daten zur Kontaktnachverfolgung angegeben werden. Zudem regelt ein Einkaufskorb die Anzahl der möglichen Besucher.

Dresdens Bibliotheken dürfen wieder besucht werden.
Dresdens Bibliotheken dürfen wieder besucht werden.  © Eric Münch

Update, 1. März, 9.17 Uhr: Ostdeutsche Chemie- und Pharmaunternehmen kommen gut durch die Krise

Die ostdeutsche Chemie- und Pharmabranche ist laut Branchenverband in der Corona-Krise bisher mit einem blauen Auge davongekommen.

Trotz zeitweiser Kurzarbeit habe es keine kompletten Ausfälle oder Stilllegungen in der Produktion gegeben, sagte die Hauptgeschäftsführerin der Nordostchemie-Verbände, Nora Schmidt-Kesseler. Ein Grund dafür sei, dass die Branche in Ostdeutschland sehr heterogen sei, geprägt von Spezialprodukten.

Update, 1. März, 6.40 Uhr: Fallen Sachsens Osterbräuche auch dieses Jahr wieder aus?

Ostern ist für die Lausitz das, was Weihnachten fürs Erzgebirge bedeutet. In fünf Wochen ist es so weit. Aber in Zeiten der Pandemie stehen gerade die publikumsstarken Osterbräuche auf der Kippe.

Im TAG24-Artikel erfahrt ihr, ob die Traditionsveranstaltungen zu Ostern in der Lausitz stattfinden könnten.

Update, 1. März, 6.03 Uhr: Friseure und Fußpfleger öffnen wieder

Nach gut zehnwöchiger Corona-Schließzeit dürfen Friseure und Fußpflege-Betriebe in Sachsen ab heute wieder Kunden empfangen.

Das ist noch nicht alles. Im TAG24-Artikel erfahrt ihr, was mit dem heutigen Montag in Sachsen wieder öffnet.

Mitarbeiter im Friseursalon von Holger Knievel bereiten die Wiedereröffnung ab dem 1. März 2021 nach dem Corona-Lockdown vor.
Mitarbeiter im Friseursalon von Holger Knievel bereiten die Wiedereröffnung ab dem 1. März 2021 nach dem Corona-Lockdown vor.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 28. Februar, 17.15 Uhr: Tschechien erhält Impfstoff aus Sachsen

Sachsen, Bayern und Thüringen wollen Tschechien mit Corona-Impfstoff aushelfen.

Mehr dazu im Artikel: "Tschechien erhält Impfstoff aus Sachsen"

Titelfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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