Coronavirus in Dresden: Inzidenz steigt über 100

Die Corona-Krise in Dresden: Die Stadt selbst meldete seit Beginn der Pandemie 34.299 Corona-Infektionen, aktuell liegt die Zahl der aktiven Fälle bei 1050 (Stand 18. Oktober, 12 Uhr). Die 7-Tage-Inzidenz des RKI liegt bei 110,4 (Stand 18. Oktober, 12 Uhr).

Die beleuchtete Kulisse der Dresdner Altstadt sorgt für eine schöne Abendstimmung.
Die beleuchtete Kulisse der Dresdner Altstadt sorgt für eine schöne Abendstimmung.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

In Sachsen trat am 23. September eine neue Corona-Schutzverordnung in Kraft. Mit ihr wurde das Leben in der Pandemie etwas leichter. Denn ein erneuter Lockdown ist mit der Verordnung nicht mehr vorgesehen.

Das neue Optionsmodell gilt unter anderem für die Innengastronomie sowie Event- und Veranstaltungsbranche.

Nach einem Kabinettsbeschluss gibt es nur noch zwei relevante Stufen bei der Sieben-Tage-Inzidenz. Das sind 10 beziehungsweise 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche.

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Dafür soll die Belegung der Betten mit Covid-19-Patienten in Krankenhäusern eine größere Rolle spielen. Je nach Belegungsrate gibt es eine Warnstufe und eine Überlastungsstufe.

In mehr Bereichen als bisher kann die 2G-Regel Anwendung finden: Geimpft oder genesen.

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Dresden und Sachsen auf dem Laufenden.

+++ Ältere Corona-Updates aus Dresden und Sachsen findet Ihr im TAG24-Coronavirus-Newsarchiv +++

Alle weiteren Infos aus Deutschland und der Welt gibt's in unserem Corona-Liveticker.

Update, 18. Oktober, 12.20 Uhr: Aktuelle Fallzahlen in Dresden

Am Montag meldete die Stadt Dresden 210 Neuinfektionen.

Die Inzidenz stieg auf 110,4 (Vortag 96,2). Die Zahl der Genesenen stieg um 111 auf 32.025. Es gab keinen weiteren Sterbefall. Fünf Personen wurden ins Krankenhaus eingewiesen.

Update, 18. Oktober, 10.29 Uhr: Dreharbeiten in Görlitz abgebrochen – XXL-Quarantäne

Streaming-Anbieter mit Problemen in Görliwood! Für die "TV NOW"-Produktion "Torstraße 1" wurde in den vergangenen Tagen fleißig in der Oberlausitz gedreht. Doch dann machte die Corona-Pandemie zahlreichen Darstellern und Komparsen einen Strich durch den Streifen.

Mehr Informationen zum Thema findet Ihr hier: Corona-Krise in Görlitz: Dreharbeiten für "TV NOW"-Serie abgebrochen, XXL-Quarantäne!

Das Jugendstilkaufhaus in Görlitz ist erneut Drehort für Filmproduktionen.
Das Jugendstilkaufhaus in Görlitz ist erneut Drehort für Filmproduktionen.  © Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 18. Oktober, 9.23 Uhr: Sachsens Corona-Inzidenz steigt deutlich - Zweithöchste im Bund

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Sachsen geht weiter steil nach oben.

Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Montagmorgen 123,3 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Das war nach Thüringen (138,9) der bundesweit zweithöchste Wert. Am Sonntag lag die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 113,8.

Bundesweit gab das RKI den Wert mit 74,4 an.

In Sachsen wurde kein weiterer Todesfall registriert. Binnen eines Tages gab es rund 473 Neuinfektionen. Besonders hoch war die Ansteckungsrate in Mittelsachsen (213,9), am niedrigsten im Vogtlandkreis (42,4).

Update, 18. Oktober, 6.25 Uhr: Immer mehr gefälschte Impfpässe in Sachsen

In Sachsen sind offenbar immer mehr gefälschte Impfausweise im Umlauf. Nach Auskunft des sächsischen Innenministeriums wurden seit Mai dieses Jahres insgesamt 22 Fälschungen von Impfausweisen mit Corona-Bezug gemeldet.

Mehr Informationen zum Thema findet Ihr hier: Kaum Sicherheitsmerkmale: Immer mehr gefälschte Impfpässe tauchen in Sachsen auf.

Impfpässe sind leicht zu fälschen. Mittlerweile tauchen in Sachsen immer mehr Fakes auf.
Impfpässe sind leicht zu fälschen. Mittlerweile tauchen in Sachsen immer mehr Fakes auf.  © imago images/Rolf Poss

Update, 17. Oktober, 11.04 Uhr: Sachsen mit zweithöchster Corona-Inzidenz bundesweit

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Sachsen geht weiter nach oben.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Sonntagmorgen 113,8 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Das war nach Thüringen (135,6) der bundesweit zweithöchste Wert. Am Samstag lag die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 105,2. Bundesweit gab das RKI den Wert mit 72,7 an. In Sachsen wurde ein weiterer Todesfall registriert - zudem gab es binnen eines Tages rund 800 Neuinfektionen. Besonders hoch war die Ansteckungsrate in Mittelsachsen (208,3), am niedrigsten im Vogtlandkreis (41,5).

Sowohl in Dresden als auch in ganz Sachsen steigt die Inzidenz zum Herbstbeginn.
Sowohl in Dresden als auch in ganz Sachsen steigt die Inzidenz zum Herbstbeginn.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 16. Oktober, 10.04 Uhr: Corona-Inzidenz klettert in Sachsen auf über 100

Die Corona-Inzidenz in Sachsen hat die 100er-Marke überschritten.

Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Samstagmorgen 105,2 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Am Freitag lag die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 98,9. Damit liegt Sachsen gleichauf mit Bayern, nur in Thüringen liegt die Inzidenz noch höher (129,1). Bundesweit gab das RKI den Wert mit 70,8 an.

An oder im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung starben in Sachsen sieben weitere Menschen, rund 860 Neuinfektionen binnen eines Tages wurden registriert. Die höchste Ansteckungsrate verbuchte weiterhin Mittelsachsen (183,4), die niedrigste der Vogtlandkreis (41,5).

Update, 16. Oktober, 6 Uhr: Andrang an Flughäfen zum Ferienstart: Auf was man achten muss

Sachsen startet an diesem Samstag in die Herbstferien - an den Flughäfen und auf den Straßen wird daher reger Betrieb erwartet.

Von den Airports Leipzig/Halle und Dresden aus starten am Samstag und Sonntag insgesamt 50 Flieger in Urlaubsregionen, wie die Mitteldeutsche Flughafen AG mitteilte. "Unsere wichtigste Botschaft ist: Für entspanntes Reisen sollten sich die Gäste gut vorbereiten", sagte Konzernsprecher Uwe Schuhart.

Mit 40 Fliegern aus Leipzig/Halle und 10 Fliegern aus Dresden geht es in Urlaubsländer wie Spanien, die Türkei, Griechenland und Italien. Für diese Ziele müssen Gäste vor der Einreise Online-Formulare ausfüllen. Nach erfolgreichem Abschluss wird ein QR-Code generiert. "Diesen sollten die Gäste beim Check-In unbedingt parat haben", sagte Schuhart.

Ohne den erforderlichen QR-Code sowie Test- oder Impfnachweise könnten Reisende nicht in die Flieger steigen. Da die coronabedingten Formalitäten Zeit in Anspruch nehmen, empfiehlt die Mitteldeutsche Flughafen AG allen Reisenden, mindestens zweieinhalb Stunden vor Abflug am Airport zu sein.

Update, 15. Oktober, 17.45 Uhr: Grüne sehen Öffnung von Weihnachtsmärkten in der Pandemie kritisch

Die mitregierenden Grünen sehen die vom Kabinett geplante Öffnung von Weihnachtsmärkten wegen der Corona-Lage kritisch. Sachsen habe bundesweit die niedrigste Impfquote und mit die höchste Inzidenz bei Infizierten, sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion, Kathleen Kuhfuß, am Freitag.

"Und mit diesen schlechten Voraussetzungen gehen wir wider besseres Wissen den nächsten Öffnungsschritten durch die neue Corona-Schutz-Verordnung entgegen." In anderen europäischen Ländern seien viele Einschränkungen gefallen, aber eben auch bei einer deutlich höheren Impfdichte in der Bevölkerung, gab Kuhfuß zu Bedenken.

Zudem sei die Durchsetzung der 2- oder 3G-Regeln in anderen Ländern deutlich konsequenter als in Sachsen. Aktuell würden hierzulande die 3G-Regeln für Geimpfte, Genesene und Getestete in Restaurants und bei großen Menschenansammlungen "großzügig und nahezu ohne Kontrollen" gehandhabt.

Update, 15. Oktober, 17.38 Uhr: Innenministerium: Zahl der gefälschten Impfausweise nimmt zu

In Sachsen sind offenbar immer mehr gefälschte Impfausweise im Umlauf. Die Zahl der gemeldeten Fälschungen ist in den vergangenen Monaten gestiegen, wie das sächsische Innenministerium am Freitag auf dpa-Anfrage mitteilte.

Demnach wurden seit Mai dieses Jahres insgesamt 22 Fälschungen von Impfausweisen mit Corona-Bezug gemeldet. In den Monaten Mai und Juni waren es jeweils zwei Fälle, im Juni fünf, im August drei und im September zehn. Bei den Fällen dauern die Ermittlungen laut Ministerium noch an.

In Deutschland werden immer mehr Fälle von Impfpass-Fälschung bekannt.
In Deutschland werden immer mehr Fälle von Impfpass-Fälschung bekannt.  © Patrick Pleul/dpa

Update, 15. Oktober, 15.59 Uhr: Dynamo Dresden will mit Fans im Rücken wieder siegen

Dynamo Dresden setzt zum Heimspiel am Sonntag gegen den 1. FC Nürnberg wieder auf den Faktor Fans. "Wir freuen uns auf unsere Zuschauer im Rücken. Bisher lief es gut bei Heimspielen. Die Zuschauer haben uns bisher immer super unterstützt und das wollen wir zurückzahlen", erklärte Trainer Alexander Schmidt am Freitag auf der Pressekonferenz.

16.000 waren beim letzten Heimsieg des Fußball-Zweitligisten gegen den SV Werder Bremen im unter Corona-Bedingungen ausverkauften Rudolf-Harbig-Stadion dabei. Ob es wieder so viele werden, ist jedoch offen. Denn Dynamo setzt weiterhin auf die 3G-Regel. Corona-Tests sind aber seit dem 11. Oktober nicht mehr kostenfrei. 14.500 Karten wurden bisher im Vorfeld verkauft.

Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

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