Coronavirus in Dresden: Inzidenz am vierten Tag in Folge unter 100

Die Corona-Krise in Dresden: Die Stadt selbst meldete seit Beginn der Pandemie 29.718 mit dem Virus infizierte Menschen, aktuell liegt die Zahl der aktiven Infektionen bei 1259. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 89,1. Der Inzidenz-Wert des RKI liegt bei 87,3 (Stand: 14. Mai, 12 Uhr).

Auf der Brühlschen Terrasse in Dresden sind wegen der Coronavirus-Pandemie und dem Lockdown deutlich weniger Personen unterwegs als gewohnt.
Auf der Brühlschen Terrasse in Dresden sind wegen der Coronavirus-Pandemie und dem Lockdown deutlich weniger Personen unterwegs als gewohnt.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Im Freistaat gilt seit dem 24. April die Corona-Notbremse mit verschärften Maßnahmen.

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Dresden und Sachsen auf dem Laufenden.

+++ Ältere Corona-Updates aus Dresden und Sachsen findet Ihr im TAG24-Coronavirus-Newsarchiv +++

Alle weiteren Infos aus Deutschland und der Welt gibt's in unserem Corona-Liveticker.

Update, 14. Mai, 15 Uhr: Grundschulen sperren wieder auf

Angesichts sinkender Corona-Infektionszahlen dürfen die Grundschulen in Dresden wieder im eingeschränkten Regelbetrieb öffnen.

Was das bedeutet, erfahrt Ihr im TAG24-Artikel "Dresdner Grundschulen öffnen wieder im eingeschränkten Regelbetrieb".

Kinder dürfen wieder die Grundschulen der Landeshauptstadt besuchen.
Kinder dürfen wieder die Grundschulen der Landeshauptstadt besuchen.  © DPA/Robert Michael

Update, 14. Mai, 12.15 Uhr: Aktuelle Fallzahlen für Dresden

Die sächsische Landeshauptstadt meldete am Freitag 42 Neuinfektionen und keine weiteren Todesfälle.

Insgesamt gab es damit in Dresden 29.718 Corona-Erkrankungen und 1060 Sterbefälle seit Beginn der Pandemie. 113 weitere Patienten gelten als genesen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz sank laut RKI auf 87,3 (Vortag: 92) an. Laut Angaben der Stadt Dresden liegt die Inzidenz derzeit bei 89,1 (Vortag: 99,5).

Update, 14. Mai, 10.18 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen gesunken - Lockerungen in Leipzig

Die Zahl der täglichen Corona-Neuansteckungen geht in Sachsen weiter zurück. Nach Angaben des Robert Koch-Institutes lag die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen am Freitag bei 134.

Am Donnerstag betrug die Inzidenz noch 140,1. Sachsen ist damit hinter Thüringen (148) aber noch immer das am stärksten betroffene Bundesland. Bundesweit sank der Inzidenz-Wert am Freitag erstmals seit langem unter die Schwelle von 100 - die Neuansteckungsquote lag bei 97.

Update, 14. Mai, 6.29 Uhr: Köpping lobt Arbeit der Impfteams - wichtiger Part in Impfstrategie

Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) hat die Arbeit der 30 mobilen Impfteams im Land gelobt und als unerlässlich für einen Erfolg der Impfkampagne bezeichnet. "Wir haben hervorragende Erfahrungen mit den Impfteams gemacht. Sie können zum Beispiel in enger Zusammenarbeit und auf Initiative von Kommunen temporäre Impfzentren in Gemeindehallen betreiben oder in Einrichtungen impfen", sagte die Ministerin der Deutschen Presse- Agentur in Dresden. Mit den Teams könne man auch schnell auf regionale Besonderheiten regieren.

"Sie genießen hohe Anerkennung bei den Bürgern, die sich sehr über ein wohnortnahes Angebot freuen und dies auch sehr gut annehmen", sagte Köpping. Das mobile Impfen sei ein wichtiger Bestandteil der sächsischen Impfstrategie: "Die Teams gehen in die Fläche, in die Alten- und Pflegeheime – sie bringen dabei Hoffnung mit. Hoffnung auf ein Leben ohne die Angst vor einer schweren Corona-Erkrankung und ein Stück Normalität." Dabei würden die Teams mitunter auch an die Grenzen ihrer eigenen körperlichen und seelischen Belastbarkeit gehen. Allen Beteiligten gebühre Dank.

Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (62, SPD).
Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (62, SPD).  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 13. Mai, 19.33 Uhr: Sachsen hebt Impfpriorisierung in Arztpraxen komplett auf

Sachsen hebt zum 24. Mai die Impfpriorisierung für alle Corona-Impfstoffe komplett auf.

Einen entsprechenden Bericht der "Ärzte Zeitung" (Freitag) bestätigte das Gesundheitsministerium am Donnerstag auf Anfrage. Allerdings gilt das ausschließlich für die Praxen und nicht für die Impfzentren.

Ende April hatte der Freistaat bereits die Impfreihenfolge für AstraZeneca beendet.

Sachsen hebt zum 24. Mai die Impfpriorisierung für alle Corona-Impfstoffe auf.
Sachsen hebt zum 24. Mai die Impfpriorisierung für alle Corona-Impfstoffe auf.  © Swen Pförtner/dpa

Update, 13. Mai, 16.49 Uhr: Pandemie erschwert weiter die Vermittlung von Lehrstellen

Die Corona-Krise erschwert nach Angaben der Arbeitsagentur jungen Leuten die Suche nach einer passenden Lehrstelle.

"Corona und die damit verbundenen Unsicherheiten gestalten die Situation auf dem Ausbildungsmarkt schwierig", sagte Klaus-Peter Hansen, Chef der Arbeitsagentur in Sachsen, am Donnerstag in Chemnitz.

Umso erfreulicher sei es, dass viele sächsische Unternehmen trotz der aktuellen Bedingungen auf Ausbildung setzen.

Laut Agentur sind derzeit noch 9420 Schüler auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Dem stünden 10.274 freie Lehrstellen gegenüber.

Man sei aber mit dem Informations- und Beratungsangebot gut aufgestellt, so dass Betriebe und Jugendliche ohne Vertrag auch in unsicheren Zeiten zueinander finden könnten.

Der Zugang zu ihnen sei jedoch in der Pandemie schwieriger. Sie seien derzeit mit ihrem Schulabschluss beschäftigt, zudem schränke der Lockdown persönliche Beratung ein.

Update, 13. Mai, 13.25 Uhr: Sächsische Sammlungen geben zum Museumstag online Einblick

Auch sächsische Museen wollen an diesem Sonntag (16. Mai) virtuell Einblick in ihre Bestände geben.

Anlass ist der Internationale Museumstag. Wegen der Corona-Pandemie können die Häuser noch keine Gäste direkt empfangen. Mehr dazu lest Ihr im TAG24-Beitrag "Virtuelle Einblicke: Sächsische Sammlungen laden zum Museumstag ein".

Das Deutsche Hygiene-Museum in Dresden ist am Sonntag ebenfalls am Start.
Das Deutsche Hygiene-Museum in Dresden ist am Sonntag ebenfalls am Start.  © Arno Burgi/dpa

Update, 13. Mai, 12.20 Uhr: Aktuelle Fallzahlen für Dresden

Die Stadt Dresden meldete am Donnerstag 56 Neuinfektionen sowie zwei weitere Todesfälle.

Insgesamt gab es damit in der sächsischen Hauptstadt 29.676 Corona-Erkrankungen und 1060 Sterbefälle seit Beginn der Pandemie. Eine weitere infizierte Person wurde ins Krankenhaus eingewiesen, 110 weitere Patienten gelten als genesen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt laut RKI auf 92 (Vortag: 92,2) an. Laut Angaben der Stadt Dresden liegt die Inzidenz derzeit bei 99,5 (Vortag: 104).

Update, 13. Mai, 12.01 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen leicht gesunken

Die Zahl der Corona-Neuansteckungen geht in Sachsen weiter allmählich zurück. Nach Angaben des Robert Koch Institutes (RKI) lag die 7-Tage-Inzidenz am Donnerstag bei 140,1. Am Mittwoch betrug diese Sieben-Tage-Inzidenz noch 144,4. Sachsen ist hinter Thüringen (162,5) noch immer das am stärksten betroffene Bundesland. Bundesweit näherte sich der Wert am Donnerstag der Schwelle von 100, exakt waren es 103,6.

In Sachsen gibt es beim Infektionsgeschehen große Unterschiede. Der Erzgebirgskreis und der Landkreis Mittelsachsen liegen mit Werten von 241,8 beziehungsweise 235,8 weiter an der Spitze. Die geringsten Inzidenzen gibt es in Leipzig (72,5) und Dresden (92,0). Alle anderen Regionen liegen zwischen 100 und 200.

Das RKI bezifferte die Zahl der Neuinfektionen in Sachsen von Mittwoch auf Donnerstag mit 1442. Damit haben sich seit dem Beginn der Pandemie im März 2020 im Freistaat 275.860 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, 9342 starben mit oder an einer Covid-19-Erkrankung.

Eine Mitarbeiterin im Corona-Testzentrum der SG Dynamo Dresden wertet einen Antigen-Schnelltest auf das Coronavirus aus.
Eine Mitarbeiterin im Corona-Testzentrum der SG Dynamo Dresden wertet einen Antigen-Schnelltest auf das Coronavirus aus.  © Robert Michael/dpa

Update, 13. Mai, 9.53 Uhr: Semperoper lädt während Corona zu virtuellem "Freischütz"-Streifzug

Sieben magische Kugeln, sieben Video-Stationen: Die Semperoper in Dresden nimmt den "Freischütz ins Visier". Unter diesem Titel können Musikfans ab 18. Mai einen virtuellen Streifzug auf den Spuren des "Freischütz" unternehmen, wie die Sächsische Staatsoper mitteilte.

200 Jahre nach der Uraufführung der Oper von Carl Maria von Weber (1786-1826) könne man bei Gesprächen mit Künstlern, anhand von Exponaten oder Tonbeispielen sowie mit ergänzenden Texten die Spur dieses Werkes in Bezug auf die Semperoper nachverfolgen. Am 18. Juni, dem Jubiläumstag der Uraufführung, ergänzt die Semperoper die Spurensuche mit dem Stream ihrer aktuellen "Freischütz"-Inszenierung Axel Köhlers aus dem Jahr 2015.

Nach Angaben der Semperoper ist der "Freischütz"mit bisher annähernd 1500 Vorstellungen die am häufigsten gespielte Oper in Dresden.

Die Dresdner Altstadt mit dem Theaterplatz und der Semperoper.
Die Dresdner Altstadt mit dem Theaterplatz und der Semperoper.  © Jan Woitas/dpa

Update, 12. Mai, 19.23 Uhr: Verwaltungsgericht bestätigt Demo-Verbot für "Querdenker" in Dresden

Das Verbot einer für den kommenden Samstag angemeldeten Demonstration der Initiative "Querdenken 351" in Dresden ist rechtens.

Das Verwaltungsgericht bestätigte am Mittwoch die Maßnahme der Stadt, wie ein Sprecher am Abend mitteilte (Az. 6 L 351/21). Ein gerichtlicher Eilantrag des Versammlungsanmelders sei abgelehnt worden.

Das Verbot sei wegen des anhaltend hohen Corona-Infektionsgeschehens in Dresden und in Sachsen gerechtfertigt, teilte das Gericht weiter mit. Nach Angaben der Stadt war eine "Querdenken"-Kundgebung mit mindestens 3000 Teilnehmern am Königsufer gegenüber der Altstadt angemeldet worden.

Als Alternative wären zudem Versammlungen auf drei großen Plätzen in der Innenstadt mit jeweils 1000 Teilnehmern beantragt worden. Das von der Stadt verhängte Verbot gilt für alle diese Veranstaltungen. Auch das Verbot der Ersatzversammlungen sei rechtlich nicht zu beanstanden, so die Richter.

Bilder wie diese vom 13. März sollen sich in Dresden nicht wiederholen.
Bilder wie diese vom 13. März sollen sich in Dresden nicht wiederholen.  © Eric Münch

Update, 12. Mai, 12.10 Uhr: Aktuelle Fallzahlen für Dresden

Die Stadt Dresden meldete am Mittwoch 125 Neuinfektionen, jedoch keine weiteren Todesfälle.

Insgesamt gab es damit in der sächsischen Hauptstadt 29.620 Corona-Erkrankungen und 1.386 Sterbefälle seit Beginn der Pandemie. 15 weitere infizierte Personen wurde ins Krankenhaus eingewiesen, 152 weitere Patienten gelten als genesen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt laut RKI auf 92,2 (Vortag: 97,2) an. Laut Angaben der Stadt Dresden liegt die Inzidenz derzeit bei 104 (Vortag: 116,4).

Titelfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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