Coronavirus in Dresden: Inzidenz sinkt wieder, neue Regeln für ganz Sachsen

Die Corona-Krise in Dresden: Die Stadt selbst meldete seit Beginn der Pandemie 32.446 Corona-Infektionen, aktuell liegt die Zahl der aktiven Fälle bei 602. Die 7-Tage-Inzidenz des RKI liegt bei 42,8 (Vortag: 51,1; Stand 21. September, 12 Uhr).

In Dresden genießen die Leute den Spätsommer.
In Dresden genießen die Leute den Spätsommer.  © Sebastian Kahnert/dpa

In Sachsen trat am 26. August eine neue Corona-Schutzverordnung in Kraft. Mit ihr wurde das Leben in der Corona-Pandemie etwas leichter. Denn ein Lockdown ist mit der zunächst bis 22. September geltenden Verordnung nicht mehr vorgesehen.

Nach einem Kabinettsbeschluss gibt es nur noch zwei relevante Stufen bei der Sieben-Tage-Inzidenz. Das sind 10 beziehungsweise 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche.

Dafür soll die Belegung der Betten mit Covid-19-Patienten in Krankenhäusern eine größere Rolle spielen. Je nach Belegungsrate gibt es eine Warnstufe und eine Überlastungsstufe.

Polizeibus kollidiert in Dresden mit Audi: Was war da los?
Dresden Unfall Polizeibus kollidiert in Dresden mit Audi: Was war da los?

In mehr Bereichen als bisher gilt die 3G-Regel: geimpft, genesen oder getestet.

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Dresden und Sachsen auf dem Laufenden.

+++ Ältere Corona-Updates aus Dresden und Sachsen findet Ihr im TAG24-Coronavirus-Newsarchiv +++

Alle weiteren Infos aus Deutschland und der Welt gibt's in unserem Corona-Liveticker.

Update, 21. September, 13.40 Uhr: Neue Corona-Regeln für Sachsen beschlossen, mehr 2G möglich

Der Freistaat Sachsen setzt in der Corona-Pandemie künftig verstärkt auf das 2G-System.

Die Möglichkeit, nur noch Geimpften und Genesenen Zutritt zu gewähren, soll für die Innengastronomie, Veranstaltungen in Innenräumen, Events von bis zu 5000 Personen, Hallenbäder und Saunen sowie Diskotheken und Clubs gelten. Die Regelung ist in der am Dienstag vom Kabinett beschlossenen neuen Corona-Schutzverordnung als Optionsmodell formuliert. Mehr dazu lest Ihr im TAG24-Artikel zu den neuen Corona-Regeln für Sachsen.

3G-Regeln sind bereits weit verbreitet. Künftig soll in Sachsen aber auch verstärkt auf 2G gesetzt werden können. (Symbolbild)
3G-Regeln sind bereits weit verbreitet. Künftig soll in Sachsen aber auch verstärkt auf 2G gesetzt werden können. (Symbolbild)  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 21. September, 12.30 Uhr: Dresden-Inzidenz sinkt wieder ab

Die Sieben-Tage-Inzidenz von Dresden ist nach dem gestrigen Anstieg wieder gesunken. Am heutigen Dienstag meldete das RKI für Sachsens Hauptstadt einen Wert von 42,8, am Montag lag er noch bei 51,1.

Innerhalb der letzten 24 Stunden wurden 65 neue Infektionen (seit Beginn der Pandemie insgesamt 32.446) sowie sechs neue Krankenhauseinweisungen gemeldet. Dafür gelten aber auch 80 weitere Patienten als Genesen (insgesamt 30.728) und im Vergleich zum Sonntag sind 15 weniger Fälle aktiv (insgesamt 602). Sterbefälle gab es keine.

Update, 21. September, 10.10 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen wieder leicht gesunken

Die Corona-Ansteckungsrate ist in Sachsen am Dienstag wieder leicht gestiegen. Laut Robert Koch-Institut (RKI) lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 36,8 nach 39,9 am Montag.

Bundesweit betrug die Inzidenz am Dienstag 68,5 - den geringsten Wert hatte Mecklenburg-Vorpommern mit 30,1.

Für Sachsen meldete das RKI 75 neue Corona-Fälle. Die Zahl der Menschen, die an oder mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben sind, stieg um 2. Seit Beginn der Pandemie haben sich in Sachsen nachweislich 294.123 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert - 10.197 sind im Zusammenhang mit Corona gestorben.

Die sächsische Landesregierung will am Dienstag (13 Uhr) die neue Corona-Schutzverordnung beschließen und vorstellen. Im Mittelpunkt steht ein sogenanntes 2G-System als Optionsmodell für verschiedene Bereiche.

Update, 21. September, 8.40 Uhr: Sachsen plant 2G-Corona-Modell: Gastronomie ist sich uneinig

Sachsens Regierung will am Dienstag eine neue Corona-Schutzverordnung verabschieden. Im Mittelpunkt soll ein 2G-System als Optionsmodell stehen - die Eckpunkte wurden bereits vorgestellt.

Die Möglichkeit, nur noch Geimpften und Genesenen (2G) Zutritt zu gewähren, wird demnach für Innengastronomie, Veranstaltungen in Innenräumen, Events bis zu 5000 Personen, Hallenbäder und Saunen sowie Diskotheken und Clubs diskutiert.

Mehr erfahrt Ihr in unserem TAG24-Artikel "Sachsen plant 2G-Corona-Modell: Gastronomie ist sich uneinig"

Update, 20. September, 17.37 Uhr: Kabinett in Dresden beschließt neue Corona-Regeln

Die sächsische Landesregierung will am Dienstag die neue Corona-Schutzverordnung beschließen und vorstellen. Im Mittelpunkt steht ein sogenanntes 2G-System als Optionsmodell für verschiedene Bereiche.

Die Möglichkeit, nur noch Geimpften und Genesenen (2G) Zutritt zu gewähren, soll demnach für Innengastronomie, Veranstaltungen in Innenräumen, Events bis zu 5000 Personen, Hallenbäder und Saunen sowie Diskotheken und Clubs gelten. Veranstalter sollen sich freiwillig für dieses Modell entscheiden können. Tun sie dies, fallen Beschränkungen wie Maskenpflicht und das Abstandsgebot weg. Allerdings muss eine Einlasskontrolle erfolgen.

Update, 20. September, 12.38 Uhr: Dresden-Inzidenz steigt wieder über 50

Die Sieben-Tage-Inzidenz von Dresden ist wieder deutlich angestiegen. Am heutigen Montag meldete das RKI für Sachsens Hauptstadt einen Wert von 51,1, am Vortag lag er noch bei 42,4.

Innerhalb der letzten 24 Stunden wurden acht neue Infektionen (seit Beginn der Pandemie insgesamt 32.381) sowie vier neue Krankenhauseinweisungen gemeldet. Dafür gelten aber auch 52 weitere Patienten als Genesen (insgesamt 30.648) und im Vergleich zum Sonntag sind 44 weniger Fälle aktiv (insgesamt 617). Sterbefälle gab es keine.

In Dresden gilt immer noch: Abstand halten! Die Inzidenz ist wieder über die 50er-Marke gestiegen.
In Dresden gilt immer noch: Abstand halten! Die Inzidenz ist wieder über die 50er-Marke gestiegen.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 20. September, 9.27 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen steigt wieder

Die Corona-Ansteckungsrate ist in Sachsen am Montag wieder gestiegen. Laut Robert Koch-Institut (RKI) lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 39,9. Am Sonntag waren es 31,7. Bundesweit betrug der Wert am Montag bei 71,0.

Innerhalb Sachsens stellt sich das Infektionsgeschehen recht unterschiedlich dar. Die höchsten Inzidenzen haben derzeit der Erzgebirgskreis (67,2) und die Stadt Dresden (51,1). Den geringsten Wert verzeichnete am Montag der Landkreis Görlitz mit 21,6.

Binnen eines Tages wurden 397 Neuinfektionen und ein Todesfall gemeldet. Seit Beginn der Pandemie haben sich in Sachsen nachweislich 294.048 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert - 10.195 sind an oder mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Update, 19. September, 12.30 Uhr: Zahlen für Dresden

Die Stadt meldete am Sonntag 27 neue Coronavirus-Fälle.

Die Inzidenz ist deutlich zurückgegangen. Am Sonntag lag diese bei 42,4 (Vortag: 51,4). Sterbefälle oder Krankenhauseinweisungen gab es nicht.

Update, 19. September, 10.11 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen geht weiter zurück

Die Corona-Ansteckungsrate geht in Sachsen weiter zurück. Laut Robert Koch-Institut (RKI) lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Sonntag bei 31,7.

Am Samstag hatte der Wert bei 36,6 gelegen und am Freitag bei 37,9. Er gibt an, wie viele Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gemeldet wurden. Bundesweit sank die Inzidenz auf 70,5 (Samstag: 72,0).

Die höchsten Werte haben derzeit in Sachsen der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit 48,6 und das Erzgebirge mit 45,5. Die Landeshauptstadt Dresden hatte am Sonntag eine Inzidenz von 42,4. Die niedrigsten Inzidenzen weisen weiterhin die Landkreise Nordsachsen (17,7) und Görlitz (17,6) aus.

Laut RKI wurde ein neuer Todesfall gemeldet.

Update, 19. September, 5 Uhr: Schlechtes Wetter im Corona-Sommer: Dresdner Freibäder ziehen mäßige Bilanz

Durchwachsenes Wetter und coronabedingte Einschränkungen haben den sächsischen Freibädern eine eher enttäuschende Saison eingebracht.

Dresden verzeichnete etwa 164.000 Besucherinnen und Besucher in diesem Sommer - knapp 70.000 weniger als im "ersten Corona-Sommer" 2020. "Das Ergebnis liegt hinter unseren Erwartungen zurück. Das Freibadgeschäft ist allerdings sehr wetterabhängig, so dass der viele Regen und die kalten Temperaturperioden einen großen, negativen Einfluss darauf hatten", sagt ein Sprecher.

Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

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