Coronavirus in Dresden: Sachsen kritisiert bundesweite Corona-Notbremse

Dresden - Die Corona-Krise in Dresden: Die Stadt selbst meldete seit Beginn der Pandemie 26.288 mit dem Virus infizierte Menschen, die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 154,8 (Vortag: 147,5). Der Inzidenz-Wert des RKI liegt bei 136,3 (Vortag: 144,9; alle Stand: 13. April, 12 Uhr).

Auf der Brühlschen Terrasse in Dresden sind wegen der Coronavirus-Pandemie und dem Lockdown deutlich weniger Personen unterwegs als gewohnt.
Auf der Brühlschen Terrasse in Dresden sind wegen der Coronavirus-Pandemie und dem Lockdown deutlich weniger Personen unterwegs als gewohnt.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Der Freistaat befindet sich weiterhin im Lockdown, der nochmal verlängert wurde - diesmal bis zum 9. Mai.

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Dresden und Sachsen auf dem Laufenden.

Ältere Corona-Updates aus Dresden und Sachsen findet Ihr >> hier.

Alle weiteren Infos aus Deutschland und der Welt gibt's in unserem Corona-Liveticker.

Update, 14. April, 6.32 Uhr: Pflicht zu Testangebot in Betrieben - "Sachsen als Vorreiter"

Nach der vom Bund angekündigten Pflicht zum Angebot von Corona-Tests in Unternehmen ändert sich für Sachsens Firmen nach Einschätzung des Gesundheitsministeriums nichts.

In Sachsen sind die Arbeitgeber bereits seit Mitte März verpflichtet, regelmäßig Tests für Mitarbeiter mit Kundenkontakt oder diejenigen, die im Büro arbeiten, anzubieten. Mittlerweile müssen sich Beschäftigte und Selbstständige mit direktem Kundenkontakt zweimal pro Woche testen lassen. "Wir sind bundesweit Vorreiter gewesen", so Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD).

Man habe im Freistaat gute Erfahrung gemacht, die meisten Firmen hielten sich daran, betonte Köpping. Nach Einschätzung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Dresden haben sich die Tests in Betrieben nach Startschwierigkeiten gut eingespielt - vor allem seitdem Selbsttests zugelassen sind.

Update, 13. April, 19.44 Uhr: Dresden verbietet "Querdenken"-Demonstrationen am Samstag

Die Stadt Dresden hat eine für diesen Samstag geplante "Querdenken"-Demonstration gegen Corona-Auflagen im Zentrum untersagt.

Im TAG24-Artikel erfahrt ihr, wie die Stadt ihre Entscheidung der verbotenen "Querdenken"-Demonstration begründet.

Update, 13. April, 18.04 Uhr: Sachsen kritisiert bundesweite Corona-Notbremse

Wenn die am Dienstag vom Bundeskabinett beschlossene Änderung des Infektionsschutzgesetzes Bundestag und Bundesrat passiert habe, werde Sachsen prüfen, welche Anpassungen notwendig seien, kündigte Sachsens Minister für Bundesangelegenheiten, Oliver Schenk (52, CDU), an.

Das Kabinett begrüße angesichts der hohen Corona-Infektionszahlen ein einheitliches Vorgehen. Dennoch forderte Sachsen "eine Reihe von Nachschärfungen". Als Kritikpunkte nannte Schenk etwa die "alleinige Fixierung" auf den Inzidenzwert ohne Berücksichtigung der belegten Krankenhausbetten.

Zudem hält Schenk die geplante Ausgangssperre ab 100 Ansteckungen pro Woche und 100.000 Einwohner für rechtlich schwierig. In Sachsen hatte das Gericht die nächtliche Ausgangssperre Anfang März gekippt.

Zudem plädierte er dafür, die Länder über das Thema Schule in der Corona-Pandemie entscheiden zu lassen. "Wir wollen ein Auf und Zu vermeiden, wir brauchen Stabilität." Sachsen wolle bei den anstehenden Diskussionen im Bund für seine Standpunkte werben.

Update, 13. April, 16.18 Uhr: Köpping hält Diskussion über Vorteile für Geimpfte für "zu früh"

Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (62, SPD) hält die Debatte über Vorteile für Geimpfte in der Corona-Pandemie für verfrüht.

Weshalb, das erfahrt ihr im TAG24-Artikel "Vorteile für Geimpfte: Ministerin Köpping hält Diskussion für 'zu früh'".

Update, 13. April, 15.02 Uhr: Weitere Millionen für Kultur und Tourismus in Sachsen

Der Freistaat will Einrichtungen und Betroffene in Kultur und Tourismus mit weiteren neun Millionen Euro aus dem Corona-Bewältigungsfonds unterstützen.

Sie seien noch immer am härtesten von den Auswirkungen der Pandemie betroffen und weiter mit großen Einschränkungen konfrontiert, sagte die zuständige Ministerin Barbara Klepsch (55, CDU) am Dienstag in Dresden.

Gefördert werden sollen Modellprojekte für den Neustart im Tourismus, die musische Bildung und Tierparks. Der Bereitstellung des Geldes muss der Landtag noch zustimmen.

Von Tourismus kann in Dresden zu Corona-Zeiten keine Rede sein. Mit Sperrband sind Freisitze von Restaurants in der Münzgasse der Altstadt abgesperrt.
Von Tourismus kann in Dresden zu Corona-Zeiten keine Rede sein. Mit Sperrband sind Freisitze von Restaurants in der Münzgasse der Altstadt abgesperrt.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 13. April, 14.44 Uhr: Impfungen ab Freitag für alle Lehrer

Das sächsische Impfportal soll ab Freitag für alle Lehrer offen stehen. Bislang konnten sich nur Grund- und Förderschullehrer anmelden.

Bald soll auf dem Portal auch eine längerfristige Terminvergabe für Berechtigte möglich sein. Alle Details dazu im TAG24-Artikel "Corona-Impfungen in Sachsen: Anmeldung ab Freitag für alle Lehrer möglich!".

Update, 13. April, 14.29 Uhr: Sachsen verlängert Corona-Regeln bis 9. Mai

Sachsen hat den Lockdown zur Bekämpfung der Corona-Pandemie verlängert. Die derzeit geltenden Regeln sollen bis zum 9. Mai vorerst beibehalten werden, teilte Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (62, SPD) am Dienstag in Dresden nach einem Kabinettsbeschluss mit.

Die aktuelle Corona-Schutzverordnung läuft am Sonntag (18.4.) aus. Damit bleiben Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen bestehen, Hotels und Gastronomie geschlossen, Schulen und Kitas dürfen unter Auflagen öffnen.

Der Eingang des Testzentrums am Großen Garten. Auch in den kommenden Wochen werden die Corona-Tests eine wichtige Rolle spielen.
Der Eingang des Testzentrums am Großen Garten. Auch in den kommenden Wochen werden die Corona-Tests eine wichtige Rolle spielen.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 13. April, 14.05 Uhr: Grenzkontrollen zu Tschechien laufen aus

Die in der Corona-Krise eingeführten stationären Grenzkontrollen zu Tschechien enden. Die Kontrollen sollten mit Ablauf des Mittwochs (14.4) auslaufen und nicht verlängert werden, sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums am Dienstag in Berlin.

Im TAG24-Artikel erhaltet ihr mehr Informationen zu der aktuellen Corona-Lage in Tschechien.

Update, 13. April, 13.32 Uhr: Linie statt Touren: Dresdner Dampfschifffahrt stellt um

Der historische Raddampfer "Pillnitz" und das moderne Salonschiff "Gräfin Cosel" werden vorübergehend öffentliche Verkehrsmittel. Sie fahren ab Freitag im Linienverkehr zwischen Blasewitz und Pillnitz, wie die Sächsische Dampfschifffahrt GmbH (SDS) in Dresden am Dienstag mitteilte.

Der Betrieb werde nach Monaten des Corona-bedingten Stillstands entsprechend umgestellt. So sei es möglich, unabhängig von der Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche freitags bis sonntags planmäßig im ÖPNV-Modus zu verkehren - vier mal täglich elbaufwärts mit Hygienekonzept. Tickets gibt es ausschließlich online, es gilt Maskenpflicht während der Fahrt.

Update, 13. April, 12.40 Uhr: Sterbefälle überschreiten 1000er-Marke

Die sächsische Landeshauptstadt vermeldete am Dienstag 234 Neuinfektionen, darunter 117 bekannte Fälle von Virusvarianten.

Die Gesamtzahl der Corona-Erkrankungen steigt damit auf 26.288 - davon gelten 23.735 allerdings wieder als genesen.

Acht neue Sterbefälle wurden vermeldet, die Gesamtzahl der bisherigen Todesfälle liegt damit nun bei 1006. 15 Infizierte mussten in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Die Sieben-Tage-Inzidenz sank laut RKI auf 136,3 (Vortag: 144,9). Laut Angaben der Stadt Dresden hingegen stieg die Inzidenz auf 154,8 (Vortag: 147,5).

Sitzgelegenheiten eines Restaurants auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche sind mit Schutzbezügen umhüllt.
Sitzgelegenheiten eines Restaurants auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche sind mit Schutzbezügen umhüllt.  © Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 13. April, 10.16 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Sachsen steigt

In Sachsen nimmt die Zahl der Neuansteckungen mit dem Coronavirus weiter zu. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag betrug die Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat am Morgen 212. Am Tag zuvor lag der Wert noch bei 203,6.

Titelfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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