Coronavirus in Dresden: Zahl der Neuansteckungen in Sachsen steigt weiter an

Dresden - Die Corona-Krise in Dresden: Die Stadt selbst meldete seit Beginn der Pandemie 26.943 mit dem Virus infizierte Menschen, die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 153,4 (Vortag: 151,6). Der Inzidenz-Wert des RKI liegt bei 136,7 (Vortag: 136,7; alle Stand: 19. April, 12 Uhr).

Auf der Brühlschen Terrasse in Dresden sind wegen der Coronavirus-Pandemie und dem Lockdown deutlich weniger Personen unterwegs als gewohnt.
Auf der Brühlschen Terrasse in Dresden sind wegen der Coronavirus-Pandemie und dem Lockdown deutlich weniger Personen unterwegs als gewohnt.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Der Freistaat befindet sich weiterhin im Lockdown, der nochmal verlängert wurde - diesmal bis zum 9. Mai.

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Dresden und Sachsen auf dem Laufenden.

+++ Ältere Corona-Updates aus Dresden und Sachsen findet Ihr im TAG24-Coronavirus-Newsarchiv +++

Alle weiteren Infos aus Deutschland und der Welt gibt's in unserem Corona-Liveticker.

Update, 19. April, 22 Uhr: "Freiräume" für Schüler - Minister "entsetzt" über neuen Inzidenzwert

Das Kultusministerium will Corona-bedingte Lerndefizite ausgleichen und unter anderem mehr Freiräume in den Lehrplänen schaffen. "Schulschließungen belasten die Schülerinnen und Schüler nicht nur psychisch, sondern haben auch zu Wissens- und Kompetenzdefiziten geführt", sagte Kultusminister Christian Piwarz (45, CDU) am Montag.

Gleichzeitig lehnte er den Kompromiss von Union und SPD im Bundestag ab, den Grenzwert für Schulschließungen von einer Inzidenz von 200 auf 165 abzusenken.

"Es entsetzt, dass das Recht der Kinder auf Bildung und Teilhabe keine Gültigkeit mehr haben soll", sagte Piwarz der "Welt". Wenn die 165er-Inzidenz der Maßstab werde, drohten Schulschließungen bis zum Sommer. "Ein so fatales Signal an Kinder und Eltern können die Abgeordneten nicht ernsthaft senden wollen", sagte Piwarz.

Um die Lücken zu schließen, soll es einen "Dreiklang an Maßnahmen" geben. Laut Ministerium sollen zunächst Lerndefizite ausgemacht und Schwerpunkte gesetzt werden. Freiräume in den Lehrplänen sollen es ermöglichen, Versäumtes nachzuholen. Der Plan wurde den Angaben zufolge mit Schulleitern, Lehrerverbänden, dem Landeselternrat und dem Landesschülerrat diskutiert.

Update, 19. April, 18.40 Uhr: Kretschmer für baldige Aufhebung der Impfprioritäten

Michael Kretschmer (45, CDU) hat sich für eine baldige Aufhebung der Prioritäten bei Corona-Schutzimpfungen ausgesprochen.

Mehr dazu erfahrt Ihr hier: Kretschmer für baldige Aufhebung der Impfprioritäten: "Haben jetzt so viel Impfstoff"

Update, 19. April, 12.17 Uhr: Michael Kretschmer dankt Ärzten

Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) hat den Medizinern für ihren Einsatz in der Corona- Pandemie gedankt. Sie hätten in den vergangenen 14 Monaten Beispielloses geleistet, sagte er am Montag beim Spatenstich für das "Zentrum für seelische Gesundheit" am Universitätsklinikum Dresden.

Man wäre nicht so durch diese Zeit gekommen, wenn es nicht die vielen Menschen gegeben hätte, die sich über ihre eigentliche Arbeit hinaus so engagierten. Im letzten Drittel der Pandemie sei es nun am wichtigsten, die Kraft - auch die psychische Kraft - nicht zu verlieren.

Michael Kretschmer (45, CDU), Ministerpräsident von Sachsen, spricht beim ersten Spatenstich für den Neubau des Zentrums für Seelische Gesundheit am Dresdner Universitätsklinikum Carl Gustav Carus.
Michael Kretschmer (45, CDU), Ministerpräsident von Sachsen, spricht beim ersten Spatenstich für den Neubau des Zentrums für Seelische Gesundheit am Dresdner Universitätsklinikum Carl Gustav Carus.  © Robert Michael/dpa

Update, 19. April, 9.36 Uhr: Wocheninzidenz in Sachsen steigt weiter leicht an

In Sachsen nimmt die Zahl der Neuansteckungen mit dem Coronavirus weiter zu. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche lag am Montagmorgen bei 237. Das geht aus den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor (Stand: 8.15 Uhr). Am Sonntag lag der Wert noch bei 234. Binnen eines Tagen registrierte das RKI für den Freistaat 756 Neuinfektionen. Am Montag sind die Zahlen allerdings meist geringer, weil am Wochenende weniger getestet und gemeldet wird.

Sachsen zählt bundesweit zu den am stärksten betroffenen Bundesländern, nur in Thüringen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz noch höher (246). Bundesweit lag der Wert bei 165.

Mandy Kanitz, Mitarbeiterin im "Carolaschlösschen", bereitet im Restaurant einen Corona-Schnelltest vor. Das Gasthaus ist eines von mehr als 20 Testzentren in Dresden.
Mandy Kanitz, Mitarbeiterin im "Carolaschlösschen", bereitet im Restaurant einen Corona-Schnelltest vor. Das Gasthaus ist eines von mehr als 20 Testzentren in Dresden.  © Sebastian Kahnert/dpa

Update, 19. April, 7.15 Uhr: Würde sich Michael Kretschmer mit Sputnik V impfen lassen?

Am Mittwoch reist Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) für vier Tage nach Moskau. Neben einer Ausstellungseröffnung über die deutsche und russische Romantik in der Malerei wird es auch Gespräche zu politischen und wirtschaftlichen Themen geben. TAG24-Redakteur Torsten Hilscher gab der Sachsen-MP vorab ein Interview in dem er auch verriet, ob er sich mit Sputnik V impfen lassen würde.

Das Gespräch gibt es zum Nachlesen unter "Michael Kretschmer im TAG24-Interview: Würden Sie sich mit Sputnik V impfen lassen?".

Michael Kretschmer (45, CDU), Ministerpräsident von Sachsen.
Michael Kretschmer (45, CDU), Ministerpräsident von Sachsen.  © ronaldbonss.com/Ronald Bonss

Update, 18. April, 17.38 Uhr: Corona-Inzidenzwerte in Sachsen

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Sonntagnachmittag gab es binnen eines Tages 891 nachgewiesene Corona-Neuinfektionen in Sachsen, aber keine weiteren Todesfälle.

Update, 18. April, 14.33 Uhr: "Jeder Verlust wiegt unendlich schwer" - Gedenken an Pandemie-Opfer

Bundesweit und auch in Sachsen wird an diesem Sonntag der Pandemie-Opfer in der Corona-Krise gedacht.

Sachens Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) erinnerte an mehr als 8000 Menschen im Freistaat, die an oder mit Covid-19 verstorben seien. "Jede Zahl steht für einen geliebten Menschen, jeder Verlust wiegt unendlich schwer", erklärte der Regierungschef am Sonntag auf Facebook. Eine gewaltige Naturkatastrophe habe Europa, Deutschland und Sachsen seit über 12 Monaten im Griff. Mehr dazu lest Ihr im TAG24-Artikel zum Gedenken an die Corona-Opfer.

Michael Kretschmer (45, CDU) ruft alle Sachsen dazu auf, trotz der Corona-Krise weiterhin zusammenzuhalten.
Michael Kretschmer (45, CDU) ruft alle Sachsen dazu auf, trotz der Corona-Krise weiterhin zusammenzuhalten.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 18. April, 13.18 Uhr: Corona-Inzidenzwerte in Sachsen weiter auf hohem Niveau

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Sachsen nimmt weiter leicht zu.

Nach Statistiken des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Sonntag stieg die Zahl neuer Infektionen bezogen auf 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche auf 234 (Stand 10.10 Uhr). Am Vortag betrug die Sieben-Tage-Inzidenz noch 232.

Nur in Thüringen (247) ist die Quote derzeit noch höher. Bundesweit lag die Inzidenz am Samstag bei 162. Am stärksten sind laut RKI die Landkreise Zwickau, das Erzgebirge sowie das Vogtland betroffen mit einer Inzidenz von deutlich über 300. Am niedrigsten sind die Zahlen derzeit in Dresden mit einer Inzidenz von 136,7.

Update, 18. April, 12.15 Uhr: Aktuelle Fallzahlen, Sieben-Tage-Inzidenz stiegt wieder über 150

Die Stadt Dresden meldete am Sonntag 117 Neuinfektionen. Dafür ist aber innerhalb der vergangenen 24 Stunden niemand am Coronavirus gestorben.

Insgesamt gab es damit in der sächsischen Hauptstadt 26.935 Corona-Erkrankungen und 1012 Sterbefälle seit Beginn der Pandemie.

Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg laut dem RKI am heutigen Sonntag wieder leicht an und liegt nun bei 136,7 (Vortag: 134,5). Laut Angaben der Stadt Dresden liegt der Inzidenzwert sogar noch deutlich höher, und zwar bei 151,6 (Vortag: 139,2).

Update, 18. April, 7.10 Uhr: Gedenken an Pandemie-Opfer in Sachsens Kirchen und Kapellen

In Sachsen wird an diesem Sonntag vielerorts der Pandemie-Opfer in der Corona-Krise gedacht.

Zahlreiche Kirchen und Kapellen öffnen ihre Türen, um unter dem Motto "Zeit zur Klage - Raum für Hoffnung" den Menschen Gelegenheit zum Gedenken an Verstorbene und zur Fürbitte für Leidtragende zu geben. Geplant sind Gottesdienste, offene Kirchen, Andachten sowie Zeiten der Stille.

In Dresdner Gotteshäusern sollen um 15 sowie um 18 Uhr die Glocken läuten. In der Dresdner Frauenkirche nehmen unter anderen Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) sowie der Dresdner Oberbürgermeister Dirk Hilbert (49, FDP) an einer Andacht teil.

In der Dresdner Frauenkirche findet am Sonntag eine Andacht für die Opfer der Corona-Pandemie statt.
In der Dresdner Frauenkirche findet am Sonntag eine Andacht für die Opfer der Corona-Pandemie statt.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 17. April, 19 Uhr: Polizei setzt Verbot von Corona-Protesten mit Großaufgebot durch

Die Polizei hat mit einem Großaufgebot in Dresden am Samstag das Verbot von Corona-Protesten durchgesetzt. Mehr als 2000 Polizisten waren im Einsatz.

"Unsere Einsatzidee ist aufgegangen. Wir haben den potenziellen Teilnehmern einer verbotenen Versammlung kaum Flächen gelassen, auf denen sich große Gruppen hätten sammeln können", zog der Dresdner Polizeipräsident Jörg Kubiessa am Abend Bilanz.

Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa

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