Demo zieht am Abend durch Dresden: Stimmung aufgeheizt, aber friedlich

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Dresden - Zum fünften Mal zog in der Walpurgisnacht die "Take back the Night"-Demo durch Dresden. Dabei waren alle Geschlechter außer Männer willkommen, rund 700 Personen nahmen teil. Die Stimmung war aufgeheizt, blieb aber bis zum Ende friedlich.

Pyrotechnik war teilweise erlaubt, unter anderem auf der Augustusbrücke.
Pyrotechnik war teilweise erlaubt, unter anderem auf der Augustusbrücke.  © xcitepress/Tyran Sobadky

Ab 19.30 Uhr wurde es langsam voll auf dem Schloßplatz: Die mittlerweile traditionelle Walpurgisnacht-Demo richtet sich unter anderem gegen Gewalt an Frauen, Sexismus und Queerfeindlichkeit. Nach 20 Uhr wurde die Demo mit dem Verlesen der Auflagen eröffnet, dabei bekannt gegeben, dass an einigen Stellen Pyrotechnik erlaubt ist.

Das führte zu einigen Stopps der Demonstration: Ließ die Polizei das Zünden von Rauchtöpfen und Bengalos auf der Augustusbrücke zu, war das in der Hauptstraße, auf dem Albertplatz und in der Alaunstraße nicht erlaubt. Dort stoppte die Polizei den Zug, was zu Unmutsbekundungen aus der Demonstration führte.

Auf einer Zwischenkundgebung auf dem Scheunevorplatz wurde auf das Leid von Frauen in Kriegsgebieten durch sexualisierte Gewalt hingewiesen. Die Demo kam schließlich 22.27 Uhr im Alaunpark an.

Die Demo zog am Donnerstagabend durch die Neustadt.
Die Demo zog am Donnerstagabend durch die Neustadt.  © xcitepress/Tyran Sobadky
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Hier fand ein sogenannter "Feuerzirkel" statt: In Anspielung auf die Hexenverbrennungen wurden Namen von Tätern auf Zettel geschrieben und in Feuerschalen verbannt, aber auch Wünsche und Hoffnungen fanden ihren Weg ins Feuer. Gegen 23 Uhr endete die Veranstaltung.

Titelfoto: xcitepress/Tyran Sobadky

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