Dostojewski muss in Dresden in die Südvorstadt umziehen

Dresden - Knapp 20 Jahre lang stand ein Denkmal des russischen Schriftstellers Fjodor Dostojewski (1821-1881) am Landtag - vergangenen Herbst verschwand es plötzlich. Nun wurde ein Ersatzstandort für die nächsten Jahre gefunden.

2006 enthüllten Bundeskanzlerin Angela Merkel (72, CDU), Russlands Präsident Wladimir Putin (73) und Ministerpräsident Georg Milbradt (81, CDU) die Dostojewski-Statue.  © Matthias Hiekel dpa/lsn

Am 29. August soll die Statue an der Russisch-Orthodoxen Kirche in der Südvorstadt aufgestellt werden.

Dort steht sie dann voraussichtlich bis 2031 - die derzeit am Landtag laufenden Bauarbeiten sollen dann abgeschlossen sein.

Einen Haken gibt es: Der Platz neben der Kirche ist deutlich abgelegener als der alte.

Anzeige
Künftig steht das Monument neben der Russisch-Orthodoxen Kirche.  © Bildmontage: Ove Landgraf, Thomas Türpe

"Der Vorschlag für diesen Interimsstandort kam vom Deutsch-Russischen Kulturinstitut", erklärt der Sächsische Staatsbetrieb Immobilien und Bau (SIB).

Auch Standorte in der Innenstadt seien geprüft worden.

Mehr zum Thema Dresden Lokal: