Hilfe für Tausende Geflüchtete: Stadt unterstützt weiter das Ukrainische Koordinierungszentrum

Dresden - Aufatmen in der Ukrainischen Gemeinde in Dresden: Das Verbindungsbüro des Ukrainischen Koordinierungszentrums in der Stadtverwaltung wird auch im Jahr 2024 weiter gefördert.

Erleichtert und dankbar: Natalija Bock (49), die Sprecherin der Ukrainischen Gemeinde in Dresden.
Erleichtert und dankbar: Natalija Bock (49), die Sprecherin der Ukrainischen Gemeinde in Dresden.  © DPA/Robert Michael

Wochen der Ungewissheit sind vorbei. "Wir sind Dirk Hilbert sehr dankbar, dass die Finanzierung für das nächste Jahr gesichert ist", so Natalija Bock (49), Sprecherin der Ukrainischen Gemeinde.

Ob Mahnungen, Schreiben vom Sozialamt oder Jobcenter: Im Verbindungsbüro am Ferdinandplatz können geflüchtete Ukrainer sich Hilfe holen. Das mit vier Vollstellen finanzierte Büro kann Fragen auf dem kurzen Weg mit der Stadt lösen.

"Wir hatten Befürchtungen, dass, wenn die Finanzierung eingestellt worden wäre, die Menschen am Ukrainischen Haus in der QF-Passage Schlange gestanden hätten", so Bock.

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Für das Ukrainische Haus am Neumarkt dagegen läuft die Finanzierung durch die Stadt mit Jahresende aus. "Wir sind gerade dabei, Fördergelder über den Stadtbezirksrat zu beantragen."

Natalija Bock ist zuversichtlich, dass es klappt. Das Management der QF-Passage stellt die 200 Quadratmeter im Untergeschoss weiterhin zu einer günstigen Pauschale zur Verfügung.

Das Verbindungsbüro am Ferdinandplatz wird weiter von der Stadt finanziert.
Das Verbindungsbüro am Ferdinandplatz wird weiter von der Stadt finanziert.  © Steffen Füssel

Für die rund 7300 geflüchteten Ukrainer in Dresden ein Segen: Sie kommen dort zu interkulturellem Austausch, Sprachkursen, Lesungen und Kinder- und Seniorentreffen zusammen.

Titelfoto: Steffen Füssel

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