"Dringender Handlungsbedarf": Bahnhofs-Vorplatz nach wie vor kein Aushängeschild

Dresden - Dreckig, dunkel, unübersichtlich, im Sommer überhitzt: Vor eineinhalb Jahren beschloss der Dresdner Stadtrat die Aufwertung des Areals um die Ostseite des Hauptbahnhofs. Doch bislang sei nicht erkennbar, dass überhaupt irgendwas passiert ist, moniert jetzt die SPD.

Dreckig, dunkel, unübersichtlich: Der östliche Vorplatz des Hauptbahnhofs soll umgestaltet werden.
Dreckig, dunkel, unübersichtlich: Der östliche Vorplatz des Hauptbahnhofs soll umgestaltet werden.  © Thomas Türpe

Der Ratsbeschluss war im Juni 2024 auf Initiative der Genossen zustande gekommen. Mittels einer Neugestaltung des Vorplatzes sollten auch Beleuchtung und Sauberkeit verbessert werden.

Aber: "An der Ostseite des Hauptbahnhofs besteht immer noch dringender Handlungsbedarf. Fahrradleichen, unangenehme Gerüche und eine unzureichende Beleuchtung bestimmen weiterhin den Bereich rund um die Brücken. Gerade in einer touristisch geprägten Stadt wie Dresden muss der erste Eindruck doch positiv sein", kritisiert SPD-Stadtrat Stefan Engel (33).

"Bis heute ist nicht erkennbar, ob dieser Auftrag überhaupt ernsthaft bearbeitet wurde. Das ist inakzeptabel."

Noch immer verschandeln Fahrradleichen das Areal.
Noch immer verschandeln Fahrradleichen das Areal.  © Thomas Türpe

Laut Rathaus habe man nach dem Ratsbeschluss eine umfassende Analyse der verkehrlichen Situation erarbeitet, eine weiterführende Planung zur Umgestaltung in diesem Jahr soll je nach verfügbaren Haushaltsmitteln erfolgen.

Titelfoto: Montage: Thomas Türpe

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