Heli-Rettung in Österreich: Dresdner Familie mit drei kleinen Kindern gerät auf 2100 Metern in Bergnot
Von Matthias Röder
Gmunden (Österreich) - Eine Familie aus Dresden ist am späten Montagnachmittag in Österreich aus Bergnot gerettet worden. Wie die Polizei mitteilte, waren die 35-jährigen Eltern, ihre drei und sechs Jahre alten Töchter sowie der achtjährige Sohn ziemlich entkräftet und unterkühlt.
Die Familie wollte einen hochalpinen Wanderweg auf den 2100 Meter hohen Krippenstein im Dachsteingebirge bewältigen, um bis zur Simonyhütte zu gelangen.
Dabei hatten sie laut Polizei die Anstrengungen aber unterschätzt.
Obendrein hatte die Gruppe zwischenzeitlich die Orientierung verloren und bewegte sich einige Zeit im Kreis.
Statt der erwarteten Wetterbesserung setzten starke Regenschauer und kräftiger Wind ein.
"Trotz der mitgeführten Regenbekleidung verließen die Familie nach rund sieben Stunden Wanderung die Kräfte", teilte die Polizei weiter mit.
Gegen 16.30 Uhr verständigten sie deshalb den Hüttenwirt, der die Rettungskräfte informierte.
Die Töchter hätten eindeutige Anzeichen einer Unterkühlung gezeigt. Zwei Rettungshubschrauber brachten die Familie schließlich sicher ins Tal.
Titelfoto: Nicolas Armer/dpa
