Historisches Erbe: Striesens Park-Oase erstrahlt in neuem Glanz

Dresden - Im Hermann-Seidel-Park in Striesen geht die denkmalgerechte Sanierung weiter voran. Bereits seit 2023 wird die historische Parkanlage schrittweise erneuert.

Auch die Wege wurden im traditionsreichen Park modernisiert und neu gemacht.  © Norbert Neumann

Inzwischen wurden unter anderem Wege barrierefrei saniert, neue Rhododendren gepflanzt, historische Bänke aufgearbeitet und ein Trinkbrunnen installiert. Jetzt kamen ein neuer Kletterspielplatz sowie weitere Baumpflegearbeiten hinzu.

"Ich bin sehr froh, dass es gelungen ist, diese wunderschöne und historisch bedeutsame Parkanlage Stück für Stück zu rekonstruieren", sagte Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (60, Grüne) bei einem Rundgang durch den Park.

Besonders dankte sie dem Stadtbezirk Blasewitz, der die einzelnen Bauabschnitte über Jahre finanziell unterstützt habe. Allein für den neuen Spielplatz flossen 150.000 Euro aus dem Stadtbezirk.

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Der neue Spielbereich entstand innerhalb eines Jahres auf einer früheren Garagenfläche und erweitert das Angebot für Familien deutlich.

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Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (60, Grüne) freut sich über die Entwicklung des Parks.  © Norbert Neumann
Der Märchenbrunnen plätschert auch schon vor sich hin.  © Norbert Neumann
Der Park ist vor allem für die seidelschen Rhododendren bekannt.  © Norbert Neumann

1,7 Hektar großer Park ist ein geschütztes Gartendenkmal

Auf dem neuen Klettergerüst können sich jetzt die Kids austoben.  © Norbert Neumann

Dort stehen jetzt eine große Kletter-Spiel-Skulptur aus Holz, eine Tischtennisplatte und neue Sitzmöglichkeiten.

"Aus dem Stadtbezirk kam immer wieder der Wunsch, das Spielangebot hier zu erweitern", erklärte Jenny Pfriem (50) vom Amt für Stadtgrün. Auch Schulen aus der Umgebung würden den Park regelmäßig nutzen.

Der 1,7 Hektar große Park ist ein geschütztes Gartendenkmal und geht auf den bekannten Rhododendronzüchter Hermann Seidel (1833–1896) zurück.

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Ziel sei es, die historische Anlage mit ihren Wegen, Pflanzungen und dem charakteristischen Kiefernbestand langfristig wieder sichtbarer zu machen. Weitere Pflanzungen, neue Zäune und die Sanierung von Rasenflächen sind bereits geplant.

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