Wegen Anwohner-Ärgers: Das ändert sich ab sofort bei Trainingsflügen über Dresden

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Dresden - Der Luftraum über Dresden ist ein beliebter "Übungsplatz". Hier können Piloten ungestört trainieren, weil am Airport nur wenig regulärer Flugverkehr herrscht. Das Problem: Die häufigen Starts und Landungen führen zu Anwohner-Ärger, weshalb nun eine Maßnahme umgesetzt wurde.

Immer wieder lassen Airlines über Dresden sogenannte "Touch-and-Go-Flüge" trainieren – wie beispielsweise easyJet. Dies gefällt nicht jedem Anwohner.
Immer wieder lassen Airlines über Dresden sogenannte "Touch-and-Go-Flüge" trainieren – wie beispielsweise easyJet. Dies gefällt nicht jedem Anwohner.  © Ove Landgraf

"Seit rund einem Jahr liegen uns einige Beschwerden aus der Flughafen-Umgebung, vor allem aus Ottendorf-Okrilla, Weixdorf, Langebrück und Wilschdorf vor", teilte der Fluglärmschutzbeauftragte Jörg Puchmüller (59) gegenüber TAG24 mit.

Man habe die Deutsche Flugsicherung (DFS) daher gebeten, Vorschläge für Verbesserungen zu erarbeiten. Diese seien während der jüngsten Sitzung vorgestellt worden.

"Im Ergebnis wird der Korridor nach Nordosten verschoben, sodass die Maschinen über Ottendorf-Okrilla hinwegfliegen und erst später eindrehen", erklärt Thomas Grundmann (51), Leiter der Dresdner Fluglärmkommission. Er zeigt sich "grundsätzlich zufrieden" mit der Anpassung.

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Zugleich verweist der 51-Jährige, der auch Stadtbezirksamtsleiter von Klotzsche ist, auf das Spannungsfeld zwischen der Flugsicherheit und den Interessen von Anwohnern. "Unser Handlungsspielraum ist begrenzt. Wir werden beobachten, ob es eine Lärmreduzierung gibt."

Der Fluglärmschutzbeauftragte Jörg Puchmüller (59) berichtet von Beschwerden.
Der Fluglärmschutzbeauftragte Jörg Puchmüller (59) berichtet von Beschwerden.  © Jan Woitas/dpa
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Laut Flughafen-Sprecher Uwe Schuhart (50) gilt die Änderung für die sogenannten "Touch-and-Go-Flüge" ab sofort. "Eine easyJet-Maschine hat am Mittwoch bereits den neuen Korridor genutzt."

Erstmeldung vom 21. Mai, 9.21 Uhr. Letzte Aktualisierung am 21. Mai, 13.28 Uhr.

Titelfoto: Montage: Ove Landgraf, Jan Woitas/dpa

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