Dresden - In der Nacht auf Donnerstag vernahmen wohl nicht wenige Dresdner die dröhnenden Rotor-Geräusche eines Hubschraubers, der auch noch nach Mitternacht mehrfach über der Landeshauptstadt kreiste. Der Grund war eine Verfolgungsjagd der Polizei.
Wie Thomas Bergel, Sprecher der Dresdner Bundespolizeiinspektion, gegenüber TAG24 erklärt, kam es in der Nacht zum Donnerstag am Haltepunkt Dresden-Klotzsche zu einem Polizeieinsatz.
Zuvor hatten Mitarbeiter der DB Sicherheit gegen 23 Uhr mehrere Personen im Bereich der Bahnanlagen erwischt, die an ein Stromhaus Graffiti sprühten. Als diese die DB-Mitarbeiter bemerkten, flüchteten sie.
Der Hubschrauber der Bundespolizei wurde hinzugezogen, um die Einsatzkräfte bei der Suche nach den flüchtenden Personen zu unterstützen. Bis ca. 1 Uhr morgens zog der Helikopter mit der Kennung "BPO565" zahlreiche Kreise um den Tatort.
Letztendlich mit Erfolg: Die Bundespolizei konnte schließlich einen Tatverdächtigen in unmittelbarer Nähe zum Haltepunkt schnappen.
"Die weiteren Ermittlungen zum Sachverhalt dauern an", so Bergel.
Weiterer Hubschraubereinsatz
Wie ein Sprecher auf TAG24-Anfrage mitteilt, hatte die Dresdner Polizeidirektion wenige Stunden zuvor ebenfalls einen Helikopter losgeschickt.
Der Hubschrauber war im Gebiet Dresden-Nord/Radebeul bis etwa 21.30 Uhr auf der Suche nach einem Vermissten. Anschließend wurden auch noch speziell ausgebildete Hunde eingesetzt. Die Suche blieb erfolglos.