ICE erfasst Frau kurz vor Dresden tödlich: Passagiere müssen Stunden ausharren

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Dresden - Todes-Drama kurz vor Dresden: Der ICE 1555 von Wiesbaden kommend, ist am Montagvormittag mit einer Frau kollidiert - sie starb etwa auf Höhe Coswig. Der Grund ist bislang unklar, ein Suizid liegt jedoch nahe.

Für die Passagiere ging es stundenlang nicht weiter. (Symbolfoto)
Für die Passagiere ging es stundenlang nicht weiter. (Symbolfoto)  © Julian Stratenschulte/dpa

Der Unfall ereignete sich um 11.47 Uhr, wie die Bundespolizei Dresden am Nachmittag gegenüber TAG24 bestätigte.

Laut Bundespolizeisprecher Bergel gab es im Zug selbst keine Verletzten. Die Strecke (Leipzig - Dresden) musste jedoch für mehrere Stunden gesperrt werden.

Der ICE durfte dann gegen 14 Uhr in Richtung Dresdner Hauptbahnhof weiterfahren, um die Passagiere zu entlassen.

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Die Strecke wurde kurz danach aber für weitere Ermittlungen gesperrt.

Die Landespolizei hat unterdessen die Ermittlungen übernommen. Fahrgäste müssen auf der Strecke Leipzig-Dresden mit Verspätungen bzw. Umleitungen rechnen.

Normalerweise berichtet TAG24 nicht über Suizide. Da sich der Vorfall aber im öffentlichen Raum abgespielt hat, hat sich die Redaktion entschieden, es doch zu thematisieren.

Solltet Ihr selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, findet Ihr bei der Telefonseelsorge rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.

Titelfoto: Julian Stratenschulte/dpa

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