Keine weiteren Tuberkulose-Fälle in Dresden: Darum gibt es trotzdem keine Entwarnung

Dresden - Nach dem Tuberkulose-Alarm mit zwei Erkrankten an zwei weiterführenden Schulen im Dresdner Westen und Osten hat das Gesundheitsamt insgesamt 105 Kontaktpersonen getestet. Dabei wurden keine weiteren Tbc-Erkrankungen festgestellt. Entwarnung gibt es aber noch nicht.

Tbc wird durch Bakterien verursacht. Am häufigsten ist die Lunge betroffen und Erkrankte leiden an länger anhaltendem Husten.  © picture alliance/dpa

Die Tuberkulose-Untersuchungen waren laut Stadtverwaltung notwendig, weil bei zwei Personen im Umfeld der Schulen eine ansteckende Tuberkulose-Erkrankung nachgewiesen worden war.

"Die Erkrankten begaben sich in häusliche Quarantäne und wurden medizinisch betreut. Inzwischen sind sie wieder wohlauf", teilt eine Sprecherin mit.

Aktuell läuft bereits eine zweite Testrunde. Diese ist nötig, da es mehrere Wochen dauern kann, bis das Immunsystem anschlägt und die Tbc-Bakterien nachgewiesen werden können.

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In Dresden wurde Tbc im Jahr 2024 bei 34 Personen festgestellt, vergangenes Jahr bei 39 Personen. Todesopfer gab es dabei keine.

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