Kinderteller unter der Lupe: Wie gesund ist das Essen für die Kleinsten?

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Dresden - Die Verbraucherzentrale hat in Restaurants 100 Speisekarten für Kinder gecheckt. Ihr Fazit: Da landet zu viel Frittiertes und zu wenig Vielfalt auf den Tellern.

Zu viel Fett, Fleisch und Nudel-Einerlei - beim Kochen für Kinder fehlt vielen Gastronomen Fantasie, bedauern Verbraucherschützer. (Symbolfoto)
Zu viel Fett, Fleisch und Nudel-Einerlei - beim Kochen für Kinder fehlt vielen Gastronomen Fantasie, bedauern Verbraucherschützer. (Symbolfoto)  © IMAGO/Funke Foto Services

"Es geht nicht darum, Klassiker wie Pommes zu verbannen", sagt Verena Müller (29).

Sie hat als Referentin für Ernährung und Lebensmittel der Dresdner Verbraucherzentrale an dem Marktcheck mitgearbeitet. "Wichtig ist, das Angebot für Kinder ausgewogen zu erweitern."

Etwa die Hälfte der Restaurants bietet für Kinder Nudeln an, 40 Prozent servieren Nuggets. Von den erfassten 456 Gerichten sind fast 40 Prozent vegetarisch.

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Wenig abwechslungsreich handelt es sich dabei häufig lediglich um einen Teller Pommes. Müller: "Es wäre schön, wenn die Teller für Kinder bunter und frischer wären."

Verena Müller (29) arbeitet als Referentin für Ernährung und Lebensmittel bei der Verbraucherzentrale in Dresden.
Verena Müller (29) arbeitet als Referentin für Ernährung und Lebensmittel bei der Verbraucherzentrale in Dresden.  © Verbraucherzentrale Dresden
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Sie findet es lobenswert, wenn Knirpse in Gaststätten auf den Tellern der Erwachsenen "räubern" dürfen oder sie normale Gerichte von der Karte in Form von Mini-Portionen ausprobieren können. Die Referentin: "Wir brauchen ein Umdenken in der Gastronomie."

Titelfoto: Bildmontage: IMAGO/Funke Foto Services, Verbraucherzentrale Dresden

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