Grünes Paradies in Dresden: Ausgezeichnete Kita setzt voll auf Natur

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Dresden - Ummantelt von einem alten Baumbestand, Kräutersträuchern und mit mehreren Klettergerüsten gespickt, versteckt sich auf der Kottmarstraße nicht etwa ein außergewöhnlicher Waldspielplatz: Hier tollen jeden Tag bis zu 63 Knirpse des Loschwitzer "Kinderreichs" herum und lernen dabei etwas über die Vielfalt der Natur – selbst an Hitzetagen.

Gemeinsam mit Erzieherin Chia-Li Liu-Feldmann (48) können sich die "Kinderreich"-Knirpse am Kreativhaus mit bunten Stiften mitten im Grünen ausleben.
Gemeinsam mit Erzieherin Chia-Li Liu-Feldmann (48) können sich die "Kinderreich"-Knirpse am Kreativhaus mit bunten Stiften mitten im Grünen ausleben.  © Ove Landgraf

Anlässlich des 25-jährigen städtischen Eigenbetrieb-Jubiläums machte deshalb am Freitag nun auch Bildungsbürgermeister Jan Donhauser (57, CDU) an der Einrichtung Halt: "Ich bin einfach stolz, was wir für Einrichtungen in der Stadt haben und vor allem, wie die Arbeit mit den Erziehern läuft. Gerade im Hinblick auf den Überbetrieb."

So überzeugt das "Kinderreich" auf mehreren Plateaus mit verschiedenen Themengebieten für die Krippen- und Kita-Knirpse: Von einer Matschküche, einem Bolzplatz bis hin zu einer "Spiel-Baustelle", bei der sie "eine Wand errichten oder auch mal Steine zerkloppen können" ist alles dabei, erklärt Leiterin Annett Frömmel (54).

Damit konnte sich die Kita 2024 jede Runde bis hin zum Landessieg sogar beim Sächsischen Kinder-Garten-Wettbewerb durchsetzen, so Leiterin Frömmel stolz: "Vom ersten Gewinn haben wir ein Insektenhotel besorgt, vom zweiten dann einen 'Pferdehof' und vom Hauptgewinn dann ein Kreativhaus gebaut."

Annett Frömmel (54) erklärt Bildungsbürgermeister Jan Donhauser (57, CDU): "Es gibt auch 'giftige' Pflanzen auf dem Gelände, um den Kindern im geschützten Raum früh zu vermitteln, wo sie aufpassen müssen."
Annett Frömmel (54) erklärt Bildungsbürgermeister Jan Donhauser (57, CDU): "Es gibt auch 'giftige' Pflanzen auf dem Gelände, um den Kindern im geschützten Raum früh zu vermitteln, wo sie aufpassen müssen."  © Ove Landgraf
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Auch Erzieherin Chia-Li Liu-Feldmann (48) ist bereits seit sieben Jahren in der Einrichtung und immer wieder von ihrer Arbeitsstätte beeindruckt.

Denn in ihrer Heimat Taiwan herrscht nicht nur ein akuter Kindermangel: "Taipeh ist eine riesige Stadt mit wenig Pflanzen und viel Beton. Deshalb bleiben die Kinder natürlich eher auch drinnen. Hier können die Kinder hingegen die Natur hautnah erleben."

Titelfoto: Ove Landgraf

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