Nach Millionen-Investition: Dresdner Uni-Brauerei muss Insolvenz anmelden
Dresden - Trotz nachlassendem Bierdurst und steigender Betriebskosten investierte die Dresdner Uni-Brauerei Lohrmanns gut 2,8 Millionen Euro in den Ausbau ihres Standorts am Kraftwerk Mitte. Nun hat die wirtschaftliche Lage des Bier-Start-ups eine dramatische Wendung genommen.
Wie TAG24 erfahren hat, musste das Brau-Unternehmen am 14. April am Amtsgericht Dresden Insolvenz anmelden.
Details und Hintergründe sind bislang nicht bekannt. Eine Anfrage von TAG24 an die Brauerei blieb zunächst unbeantwortet.
Unklar ist derzeit auch, wie es für die Mitarbeiter weitergehen wird. Geschäftsführer Francisco Arroyo-Escobar (58) hatte sich 2025 noch zuversichtlich gezeigt und erklärt, das Unternehmen wachse stetig.
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Nun wird die wirtschaftliche Lage durch einen vorläufigen Sachverwalter geprüft, wie es laut einem Gerichtsdokument, das TAG24 vorliegt, heißt. Dieser könne verlangen, "dass alle eingehenden Gelder nur von ihm entgegengenommen werden dürfen und dass Zahlungen nur von ihm geleistet werden".
Titelfoto: Bildmontage: Steffen Füssel