Neue Radbarometer - aber jetzt ist Schluss!
Dresden - Jetzt stehen auch an der Sachsenallee zwei Fahrradbarometer (Kosten: 110.000 Euro, davon 38.500 Euro von der Stadt). Sie zählen für jeden sichtbar, wie viele Radler vorbeifahren. Dabei war das Projekt vom Stadtrat eigentlich abgewählt worden.
Letzten April weihte Baubürgermeister Stephan Kühn (46, Grüne) die ersten Barometer an der St. Petersburger Straße ein. Es hagelte Kritik, im November stoppte der Stadtrat Pläne für weitere Stelen.
"Die Planungen für die Barometer an der Sachsenallee waren da aber bereits abgeschlossen. Es wäre wirtschaftlich unsinnig gewesen, das abzubrechen", erklärt Kühns Fachreferent Edwin Seifert (54) der TAG24-Redaktion.
Der Standort liege an einer hochfrequentierten Radverkehrsroute: "Es geht ja darum, den Radverkehr sichtbar zu machen." Die neuen Stelen sollen trotzdem die letzten gewesen sein, die in Dresden aufgestellt werden.
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Doch laut Seifert ist nicht ausgeschlossen, dass weitere unterirdische Zähler hinzukommen. Diese erheben ebenfalls Verkehrsdaten - nur weniger offensichtlich.
Titelfoto: Fotomontage/Holm Helis