Für 5,5 Millionen Euro erbaut: Neue Rettungswache in Dresden-Leuben

Dresden - Im Notfall zählt jede Minute. Deshalb müssen Rettungswagen in 95 Prozent der Fälle binnen zwölf Minuten nach dem Notruf am Einsatzort sein. Im Dresdner Osten wurde das bisher allerdings nur in 84 Prozent der Einsätze geschafft und damit die Hilfsfrist nicht eingehalten. Die neue Rettungswache Leuben soll das ändern.

Michael Höhne (40) leitet die neue Wache und lobt die dortigen Arbeitsbedingungen.
Michael Höhne (40) leitet die neue Wache und lobt die dortigen Arbeitsbedingungen.  © Thomas Türpe

Das Gebäude, das seit September 2020 für rund 5,5 Millionen Euro an der Zamenhofstraße entstanden ist, wurde am Freitag offiziell eingeweiht.

Betrieben wird sie vom Malteser Hilfsdienst im Auftrag der Stadt. Die Investition ist auch eine Reaktion auf die stetig steigenden Einsatzzahlen.

Rückten die Retter in Dresden 1995 noch rund 70.000 Mal pro Jahr aus, waren es 2021 schon 157.000 Einsätze.

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Im Dresdner Osten ist der Bedarf durch den demografischen Wandel, die große Zahl an Alten- und Pflegeheimen und die Bevölkerungsdichte besonders hoch.

Die neue Rettungswache in Leuben wurde am Freitag in Betrieb genommen.
Die neue Rettungswache in Leuben wurde am Freitag in Betrieb genommen.  © Thomas Türpe

Seit 2008 wurden in Dresden zwölf neue Rettungswachen gebaut. Zwei weitere sind bereits geplant.

Titelfoto: Thomas Türpe

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