Neues "Holodeck" erlaubt Blick in die Zukunft

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Dresden - Einmal wie in Star Trek durch eine digitale Welt laufen: In Dresden ist das jetzt ein Stück weit Realität geworden. Die Technische Universität Dresden hat ein neues "Holodeck" eröffnet - einen Raum, der wie Zukunft aus dem Kino wirkt.

Im Raumschiff Enterprise konnte die Crew auf dem Holodeck neue Welten erkunden.
Im Raumschiff Enterprise konnte die Crew auf dem Holodeck neue Welten erkunden.  © imago images/Everett Collection

Statt VR-Brille stehen die Menschen einfach in einem riesigen Raum mit LED-Wänden rundherum. Dort entstehen digitale Welten in Echtzeit, in denen mehrere Personen gemeinsam unterwegs sein können.

Es fühlt sich demnach so an, als würde man mitten in einem Film oder Computerspiel stehen - nur eben ohne Bildschirm vor den Augen.

Das Ziel ist klar: Forscher wollen sehen, wie Menschen in solchen digitalen Räumen reagieren und zusammenarbeiten.

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Im "Holodeck" können zum Beispiel Fabriken oder Arbeitsprozesse erst virtuell ausprobiert werden, bevor sie in echt gebaut werden.

"Das erlaubt es Teams, gemeinsam an komplexen industriellen Prozessen zu arbeiten und Prototypen im virtuellen Raum zu testen", heißt es von der Uni.

Hier wurde ein OP-Saal im Holodeck simuliert.
Hier wurde ein OP-Saal im Holodeck simuliert.  © Frank Grätz
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Das Holodeck ist eine ikonische holografische Simulationstechnologie aus dem Star Trek-Universum.
Das Holodeck ist eine ikonische holografische Simulationstechnologie aus dem Star Trek-Universum.  © imago images/Mary Evans

TU Dresden eröffnet neues Quantenlabor

Caspar Hopfmann, TU-Rektorin Ursula Staudinger und Frank Fitzek im neu eröffneten Quantenlabor.
Caspar Hopfmann, TU-Rektorin Ursula Staudinger und Frank Fitzek im neu eröffneten Quantenlabor.  © Frank Grätz

Bei der Eröffnung waren auch TU-Rektorin Ursula Staudinger (67) und Partner aus der Industrie dabei, darunter NVIDIA. Sie sehen darin einen wichtigen Schritt für die Zukunft von Arbeit und Technik.

Neben dem "Holodeck" wurde außerdem ein Quantenlabor eröffnet.

Dort arbeiten Forscher an extrem schnellen und sicheren Netzwerken der Zukunft, in denen Kommunikation, Rechnen und Sensorik zusammenwachsen sollen.

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"Unser Ziel ist es, integrierte Systeme zu schaffen, in denen alles zusammenwirkt", erklärt Forscher Riccardo Bassoli.

Titelfoto: Bildmontage: imago images/Everett Collection / Frank Grätz

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