Elbe kämpft mit Niedrigwasser: Was das für Auswirkungen hat

Dresden - Derzeit sieht man mehr Land als Fluss. Seit Tagen kämpft die Elbe in Dresden mit Niedrigwasser.

Bei normalem Elbpegel wäre dieser Angler längst ertrunken.
Bei normalem Elbpegel wäre dieser Angler längst ertrunken.  © Norbert Neumann

Nach Prognosen des Landeshochwasserzentrums könnte der Elbpegel weiter sinken - am Wochenende sogar unter 50 Zentimeter.

"Wir fahren derzeit eingeschränkt und müssen jeden Tag neu planen", sagt Christoph Springer (62) von der Sächsischen Dampfschifffahrt.

Aktuell würden Schiffe mit niedrigerer Auslastung und die großen Dampfer "Leipzig" und "Dresden" nur bis Pillnitz fahren, würden kleinere Schiffe mit geringerem Tiefgang bevorzugt.

Der Wasserstand der Elbe soll in den nächsten Tagen weiter sinken.
Der Wasserstand der Elbe soll in den nächsten Tagen weiter sinken.  © Norbert Neumann
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Bei den Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe gibt es laut Sprecherin Mandy Hofmann (39) schon seit Mitte Juni keinen Schiffsverkehr mehr.

"Die Güter werden auf die Eisenbahn verlagert. Wir sind Niedrigwasser mittlerweile gewohnt und passen uns entsprechend an."

Titelfoto: Norbert Neumann

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