Nur Freiburg ist besser: Mit diesem Angebot ist Dresden deutsche Spitzenklasse!
Dresden - Noch etwas mehr als drei Wochen, dann heißt es wieder: Hefte und Stifte raus! Am 17. August ist der erste Schultag. Bis dahin müssen Ranzen und Federmäppchen neu bestückt werden. Was für ein Glück, dass in Dresden dafür perfekte Bedingungen herrschen.
Laut einer Listflix-Recherche besitzt die sächsische Landeshauptstadt die zweithöchste Dichte an Schreibwarengeschäften in ganz Deutschland!
Auf 100.000 Einwohner kommen demnach 4,60 Läden. Insgesamt seien 26 solcher Geschäfte im Stadtgebiet zu finden.
Nur Freiburg im Breisgau konnte Dresden in dieser Statistik schlagen. Die Schwarzwald-Stadt kann sogar 6,74 Schreibwarenläden pro 100.000 Einwohner vorweisen. Mit Leipzig landete ein weiterer Ost-Vertreter auf Rang vier (2,94 Läden).
Entstanden sind die Ergebnisse auf Grundlage von Internet-Recherche: "Wenn erkennbar ist, dass ein Geschäft ein entsprechendes Angebot hat, zählt es in die Statistik", erklärte Listflix-Gründer Michael Wechsler auf TAG24-Nachfrage.
Auch Discounter wie etwa MäcGeiz könnten sich unter den 26 Dresdner Läden wiederfinden. Billig muss aber nicht immer die beste Wahl sein. "Fachhändler haben Vorteile, wir können zum Beispiel Artikel nachbestellen", sagte Frau Rosenkranz vom Bürobedarf Mende in der Neustadt.
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Schreibwarenläden verkaufen noch immer Klassiker vor dem Schulstart
Schnellhefter und College-Blöcke seien weiterhin Verkaufsschlager. Auch Hausaufgabenhefte sind noch gefragt, manche Schulen würden hier aber bereits eigene Lösungen anbieten.
Genannte Klassiker für den Schulbeginn gehen im SchreibundTrendEck in Briesnitz seit 2014 über den Ladentisch. Vor allem Schüler aus den unteren Klassen bekommen hier alles, was sie brauchen. Digitalisierung spielt dabei noch keine Rolle. Füller statt Tablet lautet das Motto. Aber: "Kunden werden sparsamer", sagte Inhaberin Manuela Rietzschel (55) im Gespräch mit TAG24.
In Duisburg (NRW) scheinen Hausaufgabenhefte und Co. derweil nicht mehr so gefragt zu sein. Laut Listflix müssen sich die rund 500.000 Einwohner magere sechs Schreibwarenläden teilen. Mit diesem Angebot landete die Ruhrstadt auf dem letzten Platz.
"In den meisten untersuchten Großstädten ist die Dichte an Schreibwarengeschäften vergleichsweise niedrig und liegt bei weniger als drei Geschäften pro 100.000 Einwohner", erklärte Listflix-Analyst Maximilian Wieser.
Dresden liegt hier deutlich über dem Bundesschnitt. Der Schulanfang kann also kommen.
Titelfoto: Montage: Holm Helis (2)

