Dresden - Die planmäßige Hauptprüfung der Augustusbrücke in Dresden ist gestartet. Am Mittwochvormittag rückte Schubschiff "DOMARIN 17" an.
Es dient als Standfläche für den Hubsteiger, dessen Fahrer einen Ingenieur zur Zustands-Begutachtung in die Höhe bringt. Mittels Hammer wird dabei das Bauwerk abgeklopft, um mögliche Schäden feststellen zu können.
Bis Freitag soll die handnahe Inspektion der Brückenbögen auf der Elbe andauern, wie die Stadt mitteilte. In der kommenden Woche seien dann die weiteren Bögen dran, wofür ebenfalls ein Hubsteiger genutzt werde.
"Geprüft werden die Brückenbögen aus Beton sowie die Verblendungen und Brüstungen aus Sandstein auf Risse, Abplatzungen, Fehlstellen sowie Durchfeuchtungen", heißt es.
Während der Arbeiten über dem Terrassenufer und Elberadweg werde der Verkehr "kurzzeitig" umgeleitet. Fußgänger und Radfahrer seien generell nicht betroffen.
Nach dem extremen Hochwasser 2013 musste die Augustusbrücke von 2017 bis 2022 generalsaniert werden. Vor Ablauf der Gewährleistung war nun eine Prüfung der Bauleistung erforderlich. Die Kosten dafür belaufen sich inklusive Verkehrssicherung auf rund 37.000 Euro.
Erstmeldung vom 24. März, 13.39 Uhr. Letzte Aktualisierung am 25. März, 15.33 Uhr.