Für mehr Sicherheit: Das ändert sich am Dresdner Hauptbahnhof
Dresden - Täglich nutzen rund 65.000 Reisende den Dresdner Hauptbahnhof. Wo viele Menschen unterwegs sind, müssen auch Ordnungshüter ständig präsent sein. Für mehr Sicherheit intensivieren Bundespolizei sowie Deutsche Bahn (DB) die Zusammenarbeit und lassen fortan gemeinsame Kontrollgänge durchführen.
"Die Streifen bestehen nun aus zwei Bundespolizisten und zwei Mitarbeitern von DB Sicherheit", erklärte Sebastian Reinke (42), stellvertretender Leiter der Dresdner Bundespolizei. So könnten Verzögerungen durch Zuständigkeitsgrenzen - etwa beim Aufnehmen von Straftaten oder Erteilen von Hausverboten - vermieden und die Effizienz gesteigert werden.
Nachdem zunächst nur zwei Streifen tagsüber sowie nachts im Außen- und Innenbereich des Verkehrsknotenpunktes unterwegs waren, konnte nun eine weitere Vierer-Patrouille den Dienst aufnehmen. "Dafür haben wir unser Personal am Hauptbahnhof verdoppelt", sagte Stephan John (57), Regionalbereichsleiter Südost bei DB Sicherheit.
Wegweisend für das Vorhaben sei dabei der Sicherheitsgipfel im Februar nach dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz gewesen.
Unterstützung erhalten die Uniformierten über die Leitstelle durch den gezielten Einsatz modernster Videotechnik. Allein im Dresdner Hauptbahnhof sind 196 4-K-Überwachungskameras an 95 Standorten verbaut. Auch werden Bodycams als Mittel der Eigensicherung immer wichtiger.
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Bahnhofsmanager weiß um die Bedeutung von Sicherheit und Sauberkeit: "Geht um den ersten Eindruck"
Laut Bahnhofsmanager Heiko Klaffenbach (59) herrscht an dem zentralen Umsteigepunkt mit über 400 täglichen Zügen bereits jetzt ein sehr gutes Sicherheitsgefühl, wie Befragungen ergeben hätten.
Dennoch wolle man sich weiter verbessern - auch, was die Sauberkeit betrifft. "Es geht um den ersten Eindruck beim Ankommen hier am Hauptbahnhof", so der 59-Jährige.
Im April werde es deshalb wieder einen großen Frühjahrsputz geben.
Titelfoto: Holm Helis
