Dresden - Glücklich stöhnt "Nummer 7" vor Schmerzen! 24 Stunden lang saß er im Latexkostüm mit Maske eingesperrt in einem Nebenraum, wartete auf seine Herrin Syonera von Styx (49). Heute soll der Langzeitsklave härtere Schläge aushalten – und wird dafür hypnotisiert. Eine Methode, die seine "Herrin" auch für andere Zwecke anwenden kann.
Am Halsband wird "Nummer 7" auf den Gynäkologenstuhl in einem Dresdner Sadomaso-Studio (Stadtteil Südvorstadt) geführt: "Jede Nummer gibt es nur einmal. Es ist wie ein Ritterschlag. 'Nummer 7' hat sich bewährt."
Seit 30 Jahren arbeitet Syonera von Styx im BDSM-Geschäft. Drei Jahrzehnte Erfahrung mit Schmerz, Kontrolle und Gehorsam. Doch vor der Peitsche steht die Hypnose an.
Mehrere Workshops hat Syonera absolviert, um ihren Sklaven in Trance zu versetzen: "Atme tief ein und aus. Achte nicht auf die Geräusche im Raum, nur auf meine Stimme. Ich spreche Dein Unterbewusstsein im Bewusstsein an ..."
Minutenlang flüstert die Herrin auf ihren Sklaven ein. Dabei sei sie weder esoterisch noch gläubig: "Ich glaube nur an mich, und ich kann Hypnose und Sadomaso kombinieren."
Hypnose wendet Syonera bei Gästen an, die beim Erstbesuch nervös sind oder um ihre Sklaven für die BDSM-Sessions belastbarer zu machen: "Auch Rauchentwöhnung ist möglich. Ich dringe in mehreren Sessions ins Unterbewusstsein vor, bis Du zu Hause unter der Dusche stehst und daran denkst, dass ich Dir verbiete, zu rauchen."
TAG24 im Domina-Studio: So läuft das BDSM-Geschäft von Syonera von Styx
Sklave "Nummer 7" nach Schlägen abgehärtet: "In gewisser Weise empfinde ich Liebe für meine Herrin"
Nach der Hypnose peitscht Syonera ihren Sklaven im Nebenraum mit einem Stock aus: "Letztes Mal hast Du noch mit dem Arsch gewackelt. Jetzt hältst Du die Schläge aus. Du darfst stolz auf Dich sein."
Danach darf "Nummer 7" aufstehen: "In gewisser Weise empfinde ich Liebe für meine Herrin. Es ist sehr viel Zeit und Energie, die ich ihr widme." Die schönste Belohnung sei dabei, "wenn die Herrin sieht, welche Opfer ich bringe und das würdigt".
Auch die Domina zeigt sich beeindruckt: "Sie wissen teilweise nicht, wann ich wieder das Licht anmache, wann ich Essen oder Trinken bringe, wie fest ich schlage. Ich bewundere meine Sklaven."