Sektor kämpft ums Überleben: Dresdner Club räumt mit Gerüchten auf

Dresden - Wird der Sektor in der Dresdner Neustadt bald seine Türen schließen? Dieses Gerücht machte laut dem Club bereits seit einiger Zeit die Runde - nun folgt ein Statement!

Die Kosten für den Erhalt des Sektors sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen.  © Holm Helis

Auf Instagram räumte "Sektor Evolution" mit den Spekulationen auf und sprach offen darüber, wie es aktuell um den Club steht.

"Zwischen Beton, Stahl und Schweiß ist über viele Jahre mehr entstanden als nur ein Club. Ein Ort, der von Menschen lebt. (...) Dafür danken wir allen Supporterinnen von Herzen", heißt es in dem Statement.

Gleichzeitig machten die Betreiber deutlich, dass die Kosten für den Erhalt des Clubs in den vergangenen Jahren massiv gestiegen seien.

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"Energie, Personal, Instandhaltung, Technik und Waren - alles entwickelt sich in diese Richtung."

Hinzu komme, dass sich viele Menschen das Ausgehen immer seltener leisten könnten. Außerdem gebe es ein immer größeres Angebot an verschiedenen Partys und Veranstaltungen.

Diese Entwicklung mache Orte wie den Sektor zunehmend unwirtschaftlicher: "Clubkultur entsteht nicht von allein. Sie lebt davon, dass Menschen daran teilnehmen. Dass Räume existieren, in denen Kultur wachsen kann - fernab von Beliebigkeit und mit genügend Abstand zum Kommerz, so wie wir es immer versucht haben, bestmöglich umzusetzen."

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Betreiber des Clubs Sektor appellieren an die Besucherinnen und Besucher

Die Betreiber des Clubs Sektor appellieren an die Besucherinnen und Besucher: Wer zum Erhalt des Clubs beitragen möchte, solle vorbeikommen, tanzen und die Veranstaltungen unterstützen.  © Holm Helis

Mitleid wolle der Club nicht. Doch falls sich nichts ändere, sei unklar, ob der Sektor seinen nächsten Geburtstag feiern werde.

Die Betreiber riefen deshalb dazu auf, zu helfen - wer den Club erhalten möchte, solle vorbeikommen, tanzen und die Veranstaltungen unterstützen.

In den Kommentaren zeigten die Menschen Mitgefühl. So schrieb einer: "Wir stehen zusammen. Bis zum letzten Bass. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass der Sektor noch viele Nächte überlebt."

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Ein anderer Nutzer kommentierte: "Der Sektor muss unbedingt bleiben."

Nun liegt es an den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern, den Club weiterhin am Leben zu halten.

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