Stadträtin will Autospur für Radfahrer nutzen

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Dresden - Für Radler ist es ein gefährliches Pflaster: Auf der Radeburger Straße in Richtung Autobahn fehlt eine Spur für Radfahrer. Die Grünen fordern jetzt, dafür ein Fahrstreifen der Autos zu nutzen.

Gefährlich: Auf der Radeburger Straße in Richtung Autobahn fehlen Radstreifen.
Gefährlich: Auf der Radeburger Straße in Richtung Autobahn fehlen Radstreifen.  © Ove Landgraf

Eine Petition (2325 Unterzeichner) hatte bereits 2021 sichere Radverkehrsanlagen an der Radeburger Straße gefordert.

Allerdings lasse sich das laut Verwaltung nur mit einem langwierigen Planfeststellungsverfahren und damit nicht kurzfristig realisieren.

Darum prüfte die Stadt, ob sich Radstreifen im Abschnitt zwischen Maxim-Gorki-Straße und Stauffenbergallee auch ohne grundhaften Ausbau der Straße realisieren ließen. Ergebnis: Auf der Bergstrecke sei das zulasten eines Fahrstreifens möglich.

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"Damit ist klar: Mehr Sicherheit für Radfahrende an der Radeburger Straße ist kurzfristig und ohne großen Umbau machbar", sagt Stadträtin Ulrike Caspary (59, Grüne).

"Gerade bergauf ist die heutige Situation zwischen Autos und Lkw gefährlich und nicht hinnehmbar." Hinzu komme, dass der Verkehrsfluss für Autos nicht wesentlich beeinträchtigt würde.

Stadträtin Ulrike Caspary (59, Grüne) setzt sich für Radstreifen ein.
Stadträtin Ulrike Caspary (59, Grüne) setzt sich für Radstreifen ein.  © Thomas Türpe
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"Wir haben hier also die Möglichkeit, mit geringem Aufwand und Kosten die Sicherheit von Radfahrenden massiv zu verbessern, ohne dabei Nachteile für andere Verkehrsteilnehmer zu schaffen", so Caspary. "Das sollte die Verwaltung dann einfach mal machen."

Titelfoto: Montage: Ove Landgraf, Thomas Türpe

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