Wegen Anwohner-Ärgers: Das ändert sich ab sofort bei Trainingsflügen über Dresden

Dresden - Der Luftraum über Dresden ist ein beliebter "Übungsplatz". Hier können Piloten ungestört trainieren, weil am Airport nur wenig regulärer Flugverkehr herrscht. Das Problem: Die häufigen Starts und Landungen führen zu Anwohner-Ärger, weshalb nun eine Maßnahme umgesetzt wurde.

Immer wieder lassen Airlines über Dresden sogenannte "Touch-and-Go-Flüge" trainieren. Dies gefällt nicht jedem Anwohner. (Archivbild)  © Robert Michael/dpa

"Seit rund einem Jahr liegen uns einige Beschwerden aus der Flughafen-Umgebung, vor allem aus Ottendorf-Okrilla, Weixdorf, Langebrück und Wilschdorf vor", erklärte der Fluglärmschutzbeauftragte Jörg Puchmüller (59) gegenüber TAG24.

Man habe die Deutsche Flugsicherung (DFS) daher gebeten, Vorschläge für Verbesserungen zu erarbeiten. Diese seien während der jüngsten Sitzung vorgestellt worden.

"Das Ergebnis ist eine Verschiebung des Korridors nach Nordosten", so Puchmüller weiter. Dies gelte ab sofort, konkretisierte Flughafen-Sprecher Uwe Schuhart (50) auf Nachfrage. "Eine Easyjet-Maschine hat am Mittwoch bereits den neuen Korridor genutzt."

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Generell müssen sogenannte "Touch-and-Go-Flüge" beim Airport beantragt und genehmigt werden. Erst danach können die Trainings erfolgen.

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Laut dem Fluglärmschutzbeauftragten Jörg Puchmüller (59) gab es Beschwerden.  © Jan Woitas/dpa

Wichtig ist dabei, dass die zulässigen Betriebszeiten an Werktagen zwischen 7 und 22 Uhr Ortszeit eingehalten werden. An Sonn- und Feiertagen sind Übungsflüge untersagt.

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