Zebrastreifen-Posse in Dresden geht weiter: Das fordern Eltern jetzt

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Dresden - Alles auf Anfang an der Glacisstraße in der Neustadt! Nachdem Aktivisten eigenmächtig einen "Zebrastreifen" auf die Straße gepinselt hatten, das Rathaus den Übergang sperrte und entfernen ließ, ist die Lage insbesondere für Eltern von Schulkindern so unbefriedigend wie zuvor. Jetzt wird eine neue Forderung laut.

"Zebrastreifen" entfernt: So sah die Glacisstraße in der Neustadt am Montag aus.
"Zebrastreifen" entfernt: So sah die Glacisstraße in der Neustadt am Montag aus.  © Norbert Neumann

Erlaubt ist auf der Straße Tempo 50. Eltern kritisieren das mit Blick auf umliegende Kitas und Schulen.

Da sie - wie auch Stadtrat und Stadtbezirksbeirat - seit Jahren einen Zebrastreifen fordern, das Rathaus diesen aber bislang nicht eingerichtet hat, fordert der Kreiselternrat jetzt eine andere kurzfristige Lösung.

"Wenn sich weder Zebrastreifen noch Ampel dort zeitnah umsetzen lassen, sollte wenigstens schnellstmöglich Tempo 30 eingeführt werden", fordert der Vorsitzende Stefan Kraft (41).

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Ein neuerliches bürokratisches Possenspiel um falsche Zebrastreifen und deren Folgen ließe sich so vermeiden.

Stefan Kraft (41) ist Vorsitzender des Kreiselternrates Dresden.
Stefan Kraft (41) ist Vorsitzender des Kreiselternrates Dresden.  © Holm Helis
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Das Rathaus, das bislang auch auf "sehr knappe Ressourcen" verwiesen hatte, scheint dafür offen zu sein: "Der Vorschlag des Kreiselternrats wird vom Straßen- und Tiefbauamt geprüft", teilte Stadtsprecher Alexander Buchmann (38) am Montag mit.

Titelfoto: Bildmontage: Norbert Neumann, Holm Helis

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