Mann droht Polizist mit Tod und fällt dann zwischen Gleise

Dresden - Angriff am Dresdner Hauptbahnhof: Ein Mann versuchte, Polizisten mit einem Stein abzuwerfen, verlor das Gleichgewicht und landete zwischen den Gleisen.

Am Dresdner Hauptbahnhof ging es kurz nach Mitternacht zur Sache. (Archivfoto)  © Holm Helis

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch sprach ein 60 Jahre alter Deutscher gegen 0.25 Uhr einen Bundespolizisten an. Laut Polizei berichtete er über einen angeblichen Notfall.

Der Beamte wurde jedoch stutzig, wodurch die Stimmung des Mannes spürbar kippte. Sofort hinterfragte er lautstark die Existenz des Polizisten und entfernte sich unbefugt in Richtung Ende des Bahnsteiges.

Anschließend überquerte der Deutsche eine Absperrung und ging zum Gleisbereich in Richtung Freiberger Straße.

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Auf dem Weg nahm er einen zehn mal zehn Zentimeter großen Pflasterstein und drohte dem Beamten, der ihn stoppen wollte, mit dem Tod.

Trotz mehrfacher Androhung von Pfefferspray hörte der 60-Jährige nicht auf.

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Der Angreifer konnte rechtzeitig gestoppt werden

Als ein zweiter Polizist zur Unterstützung herbeieilte, wurde dieser nur knapp von dem besagten Stein verfehlt – er landete im Gleisbett.

Der Täter wollte ihn aufheben, verlor das Gleichgewicht und stürzte zwischen die Gleise. Die Bundespolizisten nutzten den Moment, um den Mann zu sichern.

Trotz enormen Widerstands konnten die Beamten den Deutschen aus dem Gefahrenbereich bringen – die Wunde, die er sich durch den Sturz am Kopf zuzog, wollte er nicht behandeln lassen. Nach Abschluss der Ermittlungen wurde der Angreifer freigelassen.

Die Bundespolizei ermittelt nun wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung sowie Bedrohung.

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