"Munay Alfajores" in Dresden: Naschen wie im Land der Gauchos

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Dresden - Zwischen Vintage-Samtstühlen, Großmutters Sonntagsgeschirr und skandinavischer Einrichtung haben Bettina Zimmermann (28) und Santiago Gomez (30) im vergangenen Jahr ihr eigenes Café am Schillerplatz eröffnet. Hier auf der Speisekarte: "Alfajores", eine argentinische Süßware - bisher einzigartig in Dresden.

Nachhaltigkeit ist in dem Café besonders wichtig: "Alle Möbel, außer die selbst gebauten Holzmöbel, haben wir bei 'Kleinanzeigen' gekauft", erklärt Inhaberin Bettina Zimmermann (28).
Nachhaltigkeit ist in dem Café besonders wichtig: "Alle Möbel, außer die selbst gebauten Holzmöbel, haben wir bei 'Kleinanzeigen' gekauft", erklärt Inhaberin Bettina Zimmermann (28).  © Holm Helis

Schon seit 2023 verkaufen sie die "Pralinenkuchen" auf Dresdens Märkten. Dabei sind die aus Doppelkeks, Karamellcreme-Füllung und Schoko-Überzug bestehenden Leckereien alle "handgemacht und dauern ein paar Minuten".

Der Aufwand führte bei dem Paar zum Wunsch nach eigener Produktionsstätte. Dass daraus im vergangenen Jahr ein Café wurde, kam auch für sie überraschend: "Das ist eigentlich auf Wunsch unserer Kunden passiert", erklärt Bettina.

In diesem Jahr stehen im "Munay Alfajores" nun vor allem Workshops, Verkostungen und kleinere Veranstaltungen im Fokus. Geplant sind etwa "Argentinische Abende" sowie Kindergeburtstage mit Schokoladegießen und Gestalten.

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"Wir gehen mit der Zeit und passen uns stetigem Wandel an, sonst kann man gleich einpacken. Denn Cafés öffnen und schließen die ganze Zeit", betont Inhaberin Bettina.

Die "Pralinenkuchen", auch "Alfajores" genannt, sind die beliebtesten Süßigkeiten Argentiniens.
Die "Pralinenkuchen", auch "Alfajores" genannt, sind die beliebtesten Süßigkeiten Argentiniens.  © Holm Helis
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Gestartet auf Dresdner Märkten

In dem Café am Schillerplatz werden die "Alfajores" auf alten Tafelservices angerichtet.
In dem Café am Schillerplatz werden die "Alfajores" auf alten Tafelservices angerichtet.  © Holm Helis

Dabei bleiben sie einer Sache treu: "Nachhaltigkeit. Und Produkte wie Mehl, Eier und Milch sind bei uns regional." Auch bei der Schokolade setzen sie bewusst auf ein eigenes Profil: "Wir sind Kakao-Aktivisten. Deshalb haben wir hier nur Regenwald-Schokolade."

Gestartet ist alles auf Dresdner Märkten, vor allem in Loschwitz, wo sich die ersten Stammkunden fanden.

Bettinas Mann Santiago kam 2022 aus Argentinien nach Dresden und arbeitete zunächst in der Gastronomie - gemeinsam mit seiner Frau Bettina fasste er dann jedoch den Entschluss, die in Argentinien berühmt-berüchtigten Süßwaren auch in Dresden groß zu machen.

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Infos: munay-alfajores.com

Titelfoto: Fotomontaage: Holm Helis

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