Neuer Krankenhausplan - Ministerin schwört auf Härten ein

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Dresden - Auf dem Pfad zu einem neuen Krankenhausplan hat Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (67, SPD) zwei von drei Meilensteinen erreicht.

Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (67, SPD) spricht über neue Krankenhauspläne.
Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (67, SPD) spricht über neue Krankenhauspläne.  © Thomas Türpe

Ihr großes Ziel ist es, die medizinische Versorgung flächendeckend zu erhalten. Einzelentscheidungen zu den jeweiligen Standorten und deren Angeboten sollen bis zum Jahresende fallen.

Aktuell gibt es in Sachsen 75 Krankenhausstandorte. Mit dem neuen Krankenhausplan will Sachsen die Standorte zukunftsfest machen - entsprechend der Vorgaben des Bundes.

"Niedrige Geburtenraten, eine alternde Bevölkerung, der Fachkräftemangel und die Krankenhausreform machen Veränderungen notwendig", sagte gestern Köpping, nachdem sie ihre Pläne dem Kabinett vorgestellt hatte.

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Köpping erteilte dabei Träumen eine Absage. "Nicht jedes Fachgebiet muss überall vorhanden sein", so die Ministerin.

Kliniken müssen in diesem Prozess bittere Pillen schlucken.

Neuer Krankenhausplan ab 2027

Köpping ist aber überzeugt: "Wenn jedes Krankenhaus alles machen will, heißt das, dass es zulasten der Qualität geht." Viele Klinikbetriebe schließen aktuell bereits Kooperationen, um trotz künftiger Anpassungen bestmögliche Behandlung sicherstellen zu können.

Ausdrückliches Lob gab es hier für Kliniken in Chemnitz und der Oberlausitz von der Ministerin. Das letzte Wort in der Krankenhausplanung hat der Medizinische Dienst.

Der prüft, ob die Krankenhäuser die Mindestvoraussetzungen für die jeweiligen Leistungsgruppen erfüllen. Der Krankenhausplan selbst soll ab 2027 gelten.

Titelfoto: Thomas Türpe

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