Per Direkt-Zug von Dresden nach Kiew: Dieser Anbieter will Fahrgäste in die Ukraine locken

Dresden - Schon ab dem kommenden Jahr könnte die sächsische Landeshauptstadt eine direkte Zug-Verbindung in die Ukraine bekommen. Sie soll in Niedersachsen starten, verriet nun ein privater Anbieter.

Ab 2024 könnten "RegioJet"-Fernzüge zwischen Kiew und Hannover über Dresden und Leipzig verkehren. (Archivbild)
Ab 2024 könnten "RegioJet"-Fernzüge zwischen Kiew und Hannover über Dresden und Leipzig verkehren. (Archivbild)  © Regiojet

Wie der Eigentümer des tschechischen Bahnunternehmens "Regio Jet", Radim Jančura (51), gegenüber "Forbes Ukraine" ankündigte, wolle man ab 2024 zwei Direktverbindungen zwischen der Ukraine und Deutschland auf die Schiene bringen.

So soll in Kooperation mit der ukrainischen Bahngesellschaft "Ukrsalisnyzj" jeweils ein Zug zwischen Kiew und Berlin sowie zwischen Kiew und Hannover über Dresden und Leipzig verkehren. Einen genauen Starttermin wollte der "RegioJet"-Gründer dabei nicht verraten.

Potenzial sei laut Jančura jedenfalls vorhanden. Schließlich würden auch viele Ukrainer derzeit in Deutschland leben.

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Zudem sei bis 2012 bereits ein Zug von der ukrainischen in die deutsche Hauptstadt gefahren, der sich als sehr erfolgreich erwiesen hätte. Damals sei das Angebot aufgrund hoher Trassengebühren der Deutschen Bahn jedoch vorläufig eingestellt worden.

Bislang steuert "RegioJet" die sächsische Landeshauptstadt nur mit gelben Bussen an. Das könnte sich künftig ändern.
Bislang steuert "RegioJet" die sächsische Landeshauptstadt nur mit gelben Bussen an. Das könnte sich künftig ändern.  © Thomas Türpe

"RegioJet" war 2009 gegründet worden. Mittlerweile betreibt das Unternehmen zahlreiche Nah- und Fernzüge in der Tschechischen Republik. Nach Dresden fährt der Anbieter bislang nur mit Fernbussen.

Titelfoto: Regiojet

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