Grüne Stadträtin fordert härteres Durchgreifen bei blockierten Kreuzungen

Dresden - Häufiges Ärgernis im Straßenverkehr: Autos, die mitten auf der Kreuzung stehen bleiben und den Verkehr blockieren.

Wer bei Stau in den Kreuzungsbereich einfährt, verstößt gegen die StVO.
Wer bei Stau in den Kreuzungsbereich einfährt, verstößt gegen die StVO.  © picture alliance/dpa

Laut Straßenverkehrsordnung (StVO) ist das verboten. Eine Stadträtin fordert ein härteres Durchgreifen der Polizei.

Paragraf 11, Absatz 1 StVO ist eindeutig: "Stockt der Verkehr, darf trotz Vorfahrt oder grünem Lichtzeichen nicht in die Kreuzung oder Einmündung eingefahren werden, wenn auf ihr gewartet werden müsste."

Viele Autofahrer ignorieren die Regel, das bremst auch den ÖPNV aus. Grünen-Stadträtin Susanne Krause (43) schimpft: "Die Dresdner Polizei hat das Problem nicht ausreichend auf dem Schirm." In 20 Jahren habe sie keine einzige Kontrolle erlebt.

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Auf TAG24-Anfrage betont die Polizei, fortlaufend Verkehrskontrollen durchzuführen.

Damit der Verkehr fließt: Stadträtin Susanne Krause (43, Grüne) fordert Polizeieinsätze auf Kreuzungen.
Damit der Verkehr fließt: Stadträtin Susanne Krause (43, Grüne) fordert Polizeieinsätze auf Kreuzungen.  © Eric Münch
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Hauptziel sei, Unfälle zu verhindern. Doch ob auch Maßnahmen gegen blockierte Kreuzungen ergriffen werden? Darauf gibt es keine klare Antwort.

Titelfoto: Bildmontage: picture alliance/dpa, Eric Münch

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