Idee für erhitzte Gemüter: Neuer Nebel-Brunnen könnte bald die Altstadt abkühlen

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Dresden - Bekommt die Innenstadt bald einen ganz besonderen Trinkwasserbrunnen? Das Stadtbezirksamt Altstadt erwägt die Anschaffung eines Brunnens mit Nebeldüsen, um Passanten bei Hitze zu erfrischen.

Was könnte erfrischender sein als ein solcher Wassernebel im Sommer?
Was könnte erfrischender sein als ein solcher Wassernebel im Sommer?  © TMT GmbH

Bislang gibt es in Dresden elf Trinkwasserbrunnen, von April bis Oktober dürfen Durstige hieraus trinken oder ihre Wasserflasche auffüllen. Doch ein Modell, das Passanten auch noch mit einem Wasser-Sprühnebel abkühlt, wäre neu.

Für die Altstadt steht ein solcher Brunnen jetzt erstmals zur Debatte - er könnte als Pilotprojekt von Juni bis Mitte September auf der Seestraße aufgestellt werden. Der Stadtbezirksbeirat muss darüber noch abstimmen.

Bezirksamtsleiter André Barth (59) argumentiert: Die dicht bebaute und wenig begrünte Innenstadt sei im Sommer völlig überwärmt.

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Ein Trinkwasserbrunnen mit Nebeldüsen leiste "einen sinnvollen Mehrwert sowie unmittelbaren Beitrag zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität".

Hier könnte der Brunnen mit Nebeldüse stehen, überlegt das Stadtbezirksamt Altstadt.
Hier könnte der Brunnen mit Nebeldüse stehen, überlegt das Stadtbezirksamt Altstadt.  © Petra Hornig
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Seit 2006 steht auf dem Postplatz ein Trinkbrunnen.
Seit 2006 steht auf dem Postplatz ein Trinkbrunnen.  © Steffen Füssel

Folgekosten kämen noch dazu

Elf Trinkbrunnen gibt es in Dresden schon, darunter einen auf dem Neumarkt.
Elf Trinkbrunnen gibt es in Dresden schon, darunter einen auf dem Neumarkt.  © Steffen Füssel

Zudem könne er für Themen wie "Klimaanpassung, Trinkwasserversorgung und urbane Hitzeminderung" sensibilisieren. Einziger Haken sind die Kosten.

Das Amt rechnet mit insgesamt 14.200 Euro für drei Monate Laufzeit, der Großteil käme vom Stadtbezirk.

Beirat Bruno Felgentreu (29, CDU): "Das Projekt klingt erst mal gut, wir müssen aber auf die Finanzierbarkeit achten."

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Denn sollte der Brunnen dauerhaft stehen bleiben, würden auch laufende Wartungskosten anfallen.

Titelfoto: TMT GmbH

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