Jähnigen verteidigt die neuen Trinkbrunnen mit Nebeldusche

Dresden - Dresdens erste Trinkbrunnen mit Nebeldusche sind in Betrieb: Zur Einweihung auf dem Jorge-Gomondai-Platz verteidigte Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (60, Grüne) das Projekt.

Über die neuen Trinkbrunnen mit Sprühnebel-Funktion scheiden sich die Geister.  © Picxell

"Für so was ist Geld da, aber Blumen für die Hauptstraße gibt es keine, und in den trockenen Krachtbrunnen wird hineingepinkelt", ärgerte sich Marion Heinze (68). "Ich finde das Projekt nicht sinnvoll. Wenn mir warm ist, gehe ich zum Wasserspiel gegenüber."

Jähnigen reagierte verständnisvoll, verwies auf die angespannte Haushaltslage und betonte: "Diese neuen Brunnen sind erst mal nur ein temporäres Pilotprojekt, für das gewählte Stadtbezirksbeiräte gestimmt haben."

Die Mittel (insgesamt rund 29.000 Euro) seien gut investiert, der Sprühnebel "erfrischend" und hygienisch.

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Vorwürfe, den Springbrunnen-Betrieb zu vernachlässigen, wies sie von sich.

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Jähnigen: Kann kein Geld drucken

Anwohnerin Marion Heinze (68) stellte Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (60, Grüne) zur Rede.  © Picxell

Immerhin würden seit Mittwoch 52 von 71 Wasserspielen sprudeln, fünf weitere bald folgen.

"Für die Instandsetzung der übrigen Brunnen reicht mein Budget nicht aus. Ich kann kein Geld drucken."

Die Nebelbrunnen - einer auf dem Jorge-Gomondai-Platz, ein weiterer auf der Seestraße - werden nicht aus ihrem eigenen Budget finanziert, sondern von den Stadtbezirken.

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Nach dem 18. September werden sie auch schon wieder abgebaut - bis dahin ist das Pilotprojekt befristet.

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