Kritik am Sparkurs bei der Schulreinigung

Dresden - In Dresdens Schulen wird weniger geputzt. Um Geld zu sparen, lässt die Verwaltung Gymnasien, Ober- und berufsbildende Schulen nicht mehr täglich von Fachkräften reinigen. Das stößt jetzt auf Kritik.

Umstrittene Sparmaßnahme: Reinigungskräfte haben in Dresdens Schulen weniger zu tun.
Umstrittene Sparmaßnahme: Reinigungskräfte haben in Dresdens Schulen weniger zu tun.  © IMAGO/Funke Foto Services

Die Sparmaßnahme wird seit vergangenem Jahr von ersten Schulen umgesetzt, die ihre Verträge mit Reinigungsfirmen über Neuausschreibungen angepasst hatten.

So wurde der Turnus reduziert und Räume wie Klassenzimmer nur noch viermal anstatt wie zuvor fünfmal wöchentlich gereinigt. Die Einschränkung gilt nicht für Toiletten und Mensen und nicht an Grund- sowie Förderschulen. Dort werden Vorbereitungszimmer nur noch einmal wöchentlich geputzt.

Die Verwaltung hofft, damit pro Schulstandort rund 53.000 Euro Kosten alle zwei Jahre zu sparen.

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Da aber auch die Preise und Tarife allgemein steigen, könne man das Resultat erst später erfassen und dann auswerten.

Team Zastrow kritisiert die Sparmaßnahmen

Stadtrat Remo Liebscher (48, Team Zastrow).
Stadtrat Remo Liebscher (48, Team Zastrow).  © Eric Münch

Zwar müsse man mit den begrenzten Mitteln vernünftig umgehen. Doch damit spare man an der falschen Stelle, kritisiert jetzt Team Zastrow (TZ).

Es sei gegenüber Kindern das falsche Signal und der Beginn einer Verlotterung, so Stadtrat Remo Liebscher (48).

Bessere Möglichkeiten, um Geld zu sparen, sieht er bei den Fahrrad-Barometern, der robotron-Kantine oder auch kostenlosen Damenhygiene-Artikeln auf städtischen Toiletten.

Titelfoto: Bildmontage: IMAGO/Funke Foto Services, Eric Münch

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