Letzte Gnadenfrist für die Schwimmhalle Klotzsche
Dresden - Aufatmen im Dresdner Norden. Die marode Schwimmhalle Klotzsche (Baujahr 1935) bekommt eine letzte Gnadenfrist. Statt schon diesen Sommer soll sie erst im Frühjahr 2027 schließen.
Im Februar hatten Vereine, die in der Schwimmhalle trainieren, Alarm geschlagen. Steffen Herzog (68) vom Schwimmverein Weixdorf bezeichnete eine Schließung im Sommer als "Worst-Case-Szenario". Schwimmvereine wären in ihrer Existenz gefährdet.
Doch eine Mitteilung der Bäderbetriebe, die TAG24 vorliegt, gibt jetzt Entwarnung. "Nach derzeitigem fachlichem Stand kann ein Weiterbetrieb der Schwimmhalle voraussichtlich bis zum 30. April 2027 ermöglicht werden", heißt es darin.
Dafür soll die Halle noch einmal ertüchtigt werden, die nötigen Schritte würden derzeit "gemeinsam mit den Fachplanern konkretisiert".
Gute Nachricht für Schulen und Schwimmvereine: Sie haben mehr Zeit, um sich auf Ausweichstandorte für den Schwimmunterricht vorzubereiten.
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Halle soll saniert werden
Schlechte Nachricht: Ab Mai 2027 soll die Halle wirklich schließen. "Ein weiterer Betrieb wäre dann ohne umfassende bauliche und technische Maßnahmen nicht mehr verantwortbar", schreiben die Bäderbetriebe.
Ziel sei, die Halle zum Schuljahr 2028/29 wieder in Betrieb zu nehmen - zumindest für weitere fünf bis zehn Jahre.
Vorher muss sie zwingend saniert werden - ob die hierfür nötigen Gelder gefunden werden, ist allerdings noch offen.
Titelfoto: Bildmontage: Thomas Türpe, Petra Hornig
