Mehr Macht für den OB? Rathaus wehrt sich gegen Vorwürfe

Dresden - Nächste Runde im Rathaus-Streit!

Dirk Hilbert (52, FDP) hatte am Montag versucht, die Hauptsatzung zu ändern. Die Diskussion über seine Vorlagen wurde auf unbestimmte Zeit vertagt.
Dirk Hilbert (52, FDP) hatte am Montag versucht, die Hauptsatzung zu ändern. Die Diskussion über seine Vorlagen wurde auf unbestimmte Zeit vertagt.  © Thomas Türpe

Am Dienstag kritisierte die Fraktion der Linken die Vorlagen von OB Dirk Hilbert (52, FDP) zur Änderung der Haussatzung heftig. Der Zeitpunkt sei schlecht, die Vorlagen wären von "Machthunger" getrieben und sollten den Stadtrat schwächen, meinte André Schollbach (44).

Am gestrigen Mittwoch reagierte die Stadtverwaltung: "Der Zeitpunkt wurde im Vorfeld mit den Sprechern der Fraktionen in einer Arbeitsgruppe abgesprochen", so ein Rathaussprecher.

Auch der Vorwurf, Hilbert sei von Machthunger getrieben, sei haltlos: "Die Beigeordneten, darunter die Linken, hatten den Wunsch geäußert, die Wertgrenzen zu erhöhen. Diesem Wunsch ist der OB mit seiner Vorlage nachgekommen."

Thomas Feske (39) erhärtet im Namen der Linken-Fraktion die Kritik an den Vorlagen des Oberbürgermeisters.
Thomas Feske (39) erhärtet im Namen der Linken-Fraktion die Kritik an den Vorlagen des Oberbürgermeisters.  © Norbert Neumann
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Dieser Darstellung aus dem Rathaus widersprechen die Linken erneut: "Herr Hilbert allein verantwortet den Zeitpunkt und den Inhalt der allein von ihm eingebrachten Vorlage, mit der er Befugnisse zu seinen Gunsten und zulasten des Stadtrates verschieben wollte", so Thomas Feske (39), Geschäftsführer der Linken.

Titelfoto: Thomas Türpe

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