Ministerin Köpping auf Tour: Von Korea lernen, heißt pflegen lernen

Dresden - Was können die Digitalisierung und der Einsatz von Robotern dem Gesundheitswesen und den Pflegeeinrichtungen bringen? Antworten auf diese Frage will Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (68, SPD) in Südkorea finden. Am Wochenende fliegt die Ministerin mit einer Delegation dorthin.

Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (68, SPD) fliegt mit einer Delegation nach Südkorea.  © Thomas Türpe

Köpping: "Unser Ziel ist es, Einblicke in das südkoreanische Gesundheitswesen zu gewinnen und Ansätze zu identifizieren, die sich mit großer Wahrscheinlichkeit auf den Freistaat Sachsen übertragen lassen."

Tatsächlich zählt Südkorea zu den innovativsten Gesundheitsmärkten der Welt. Hauptgründe dafür sind eine schnell alternde Bevölkerung, ein hoher Digitalisierungsgrad sowie staatliche Investitionen.

Die Delegation besucht ambulante und stationäre Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen - darunter das Hallym University Sacred Heart Hospital. Es nutzt ein digitales Kontrollzentrum für die Patientenüberwachung und setzt 77 Serviceroboter für Logistik, Desinfektion und Pflege ein.

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Auf Köppings Agenda steht auch eine Visite des Samsung Medical Center.

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Auch in Deutschland sammelt man bereits Erfahrungen beim Einsatz von Desinfektionsrobotern.  © IMAGO/Funke Foto Services
In Asien setzt man im Gesundheitswesen und der Pflege auf Digitalisierung und Roboter.  © pa/obs Wort & Bild Verlag - Apotheken Umschau

Asien setzt auf Digitalisierung

Das Personal entlastet man dort durch papierlose Abläufe, automatisierte Logistik und dienstfertige Roboter.

Die Delegation wird sich außerdem auf der Fachmesse "K-Hospital + Healthtech Fair" über die neuesten Trends rund um KI, digitale Pathologie, medizinische Informatik und Cybersicherheit informieren.

Köpping: "Mein Ziel ist es, in Südkorea Türen für die sächsischen Vertreter zu öffnen."

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