Bild-Zensur: Stadtverwaltung gesteht Fehler ein

Dresden - Zensur-Streit im Stadtrat: Nachdem die Verwaltung ein Bild des Satire-Politikers Max Aschenbach (40, Die PARTEI) von der PVP-Fraktion für dessen kritische Präsentation heimlich verändert und ihn damit bloßgestellt hatte, waren viele Räte auf die Reaktion von OB Dirk Hilbert (54, FDP) gespannt.

Bild im Januar zensiert: Die Stadtverwaltung räumte am Donnerstag Fehler ein.
Bild im Januar zensiert: Die Stadtverwaltung räumte am Donnerstag Fehler ein.  © Hermann Tydecks

So hatte etwa die SPD der Verwaltungsspitze geraten, einen Fehler einzuräumen und höflich um Entschuldigung zu bitten. Doch Hilbert war gar nicht anwesend, weilte beim Deutschen Städtetag in Düsseldorf.

Sein Stellvertreter, der Erste Bürgermeister Jan Donhauser (56, CDU), musste einspringen und wollte nach eigener Aussage ein "deutliches Statement" setzen.

"Die Angelegenheit, was die - ich sage mal in Anführungsstrichen - Zensierung angeht, war nicht in Ordnung. Das wird auch nicht wieder vorkommen", sagte Donhauser und übergab das Wort an Aschenbach.

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"Ich bin mir nicht sicher, was das war, aber dann bin ich ja beruhigt", entgegnete er.

Max Aschenbach (40, Die PARTEI) von der PVP-Fraktion.
Max Aschenbach (40, Die PARTEI) von der PVP-Fraktion.  © Ove Landgraf
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Die eigentliche Debatte war mit diesem Versuch einer Entschuldigung beziehungsweise dem Eingeständnis eines Fehlers auch schnell beendet.

Titelfoto: Bildmontage: Hermann Tydecks, Ove Landgraf

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