Schutz vor Sommerhitze: Bürgermeisterin plant "Kühle-Orte-Karte"

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Dresden - Der Sommer ist mit einem Atemzug an Dresden vorbeigezogen. Doch die Stadt stellt sich bereits auf die nächste Hitzewelle ein, samt wachsender gesundheitlicher Risiken.

Gesundheitsbürgermeisterin Kristin Kaufmann (49, Linke) erstellt eine 'Kühle-Orte-Karte'.
Gesundheitsbürgermeisterin Kristin Kaufmann (49, Linke) erstellt eine 'Kühle-Orte-Karte'.  © Norbert Neumann

Unter dem Motto "Wir stellen die Hitze in den Schatten" stellte Gesundheitsbürgermeisterin Kristin Kaufmann (49, Linke) klar: "Die Zahl der Hitzetage hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Zwischen 1991 und 2020 gab es noch zehn heiße Tage durchschnittlich, nun 15. Die Gesundheit unserer Bürger wird also immer weiter bedroht." Geplant ist deshalb ein Hitzeaktionsplan mit öffentlichen Warnsystemen oder zusätzlichen Trinkbrunnen.

Auch digital wird nachgesteuert: Der Themenstadtplan zeigt neue Karten zur Wärmebelastung. Dabei auffällig: "Besonders stark betroffen sind versiegelte und schattenarme Flächen wie Neu- und Altmarkt."

Außerdem ruft die Stadt bis 2. Juli zur "Kühle-Orte-Kampagne" auf. Dresdner sollen Orte melden, die an heißen Tagen Abkühlung bieten: "Ob schattige Parks, Einkaufszentren oder Friedhöfe. Daraus entsteht dann eine öffentliche 'Kühle-Orte-Karte'."

Auch die Kleinsten werden eingebunden: Das Kinderheft "Pauli und die Affenhitze" soll "den Kindern schon früh vermitteln, wie sie sich vor hohen Temperaturen schützen können", erklärt die Bürgermeisterin. Verteilt werden die etwa 30.000 Heftchen an Grundschulen und Kitas.

Titelfoto: Norbert Neumann

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