Schöner Wohnen! "Eisenbahner" erfinden in Gorbitz die Platte neu

Dresden - Die Eisenbahner-Wohnungsbaugenossenschaft (EWG) hat ihr Quartier "Höhenpromenade" seniorengerecht modernisiert. Neben 337 sanierten Plattenwohnungen in Gorbitz wurde sogar ein Outdoor-Fitnessstudio für Senioren errichtet.

Die Höhenpromenade in Gorbitz gehört zu den schönsten Seiten des Stadtteils.
Die Höhenpromenade in Gorbitz gehört zu den schönsten Seiten des Stadtteils.  © Norbert Neumann

Pumpen bis ins hohe Alter! Mit Beinpresse, Butterfly und Co. bietet die "Fitness-Oase" Geräte für alle Geschmäcker. "Ich habe alle schon ausprobiert. Die sind top", sagt Hannelore Bernhardt (68).

Die Gorbitzerin trainiert am liebsten ihren Hüftschwung am Crosstrainer. "Im Fitnessstudio ist immer alles so hart eingestellt. Hier nicht. Es geht eher um Bewegung."

Die "Fitness-Oase" für Senioren (Nutzung kostenfrei) wurde bei der Modernisierung der Höhenpromenade neu errichtet. Seit 2008 investierte die EWG (6000 Wohnungen in Gorbitz) 28 Millionen Euro in das Quartier zwischen Amalie-Dietrich- und Merianplatz.

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Dabei wurden 377 Wohnungen größtenteils seniorengerecht saniert.

"Wir mögen unsere begehbare Dusche, und auch die Außenjalousie ist bei dem Wetter wichtig", sagen die Mieter Gisela (76) und Wolf-Eberhard Müller (79).

Die "Fitness-Oase" ist vor allem für Senioren gemacht.
Die "Fitness-Oase" ist vor allem für Senioren gemacht.  © Norbert Neumann
Fit bleiben im Alter: Die Gorbitzerinnen Maria Jungrichter (67, l.) und Hannelore Bernhardt (68) beim "Pumpen".
Fit bleiben im Alter: Die Gorbitzerinnen Maria Jungrichter (67, l.) und Hannelore Bernhardt (68) beim "Pumpen".  © Norbert Neumann
OB Dirk Hilbert (49, FDP) und EWG-Vorstand Antje Neelmeijer (r.) mit den Mietern Gisela (76) und Wolf-Eberhard Müller (79).
OB Dirk Hilbert (49, FDP) und EWG-Vorstand Antje Neelmeijer (r.) mit den Mietern Gisela (76) und Wolf-Eberhard Müller (79).  © Norbert Neumann
Architektin Christiane Hähle (41) spricht mit Bewohnern der altersgerecht sanierten Wohnungen.
Architektin Christiane Hähle (41) spricht mit Bewohnern der altersgerecht sanierten Wohnungen.  © Norbert Neumann

Fördermittel für Sanierung

Die alten Balkone erinnerten an "Bierkastenabstellflächen", so EWG-Vorstand Antje Neelmeijer. "Jetzt gibt es größere Balkone."

OB Dirk Hilbert (49, FDP) lobte das Quartier. Es ermögliche vielen langjährigen Bewohnern, in Gorbitz zu bleiben. "Stadtteile wie Gorbitz und Prohlis tragen einen Großteil der sozialen Lasten für die Gesamtstadt. Dabei dürfen wir sie nicht alleine lassen", so Hilbert außerdem.

Die Stadt half der EWG mit Fördergeldern und steckte selbst mehr als zwei Millionen Euro in die Wege-Sanierung der Höhenpromenade.

Titelfoto: Montage: Norbert Neumann (4)

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