So übersteht sie die große Hitze: Kabarettistin Schaller verrät ihren Handtuch-Trick
Dresden - Kabarettistin Birgit Schaller (64) lacht sich ins Fäustchen. Während ganz Dresden schwitzt, genießt sie die kühlen Temperaturen bei ihrem Soloprogramm "Verweile doch, noch bin ich schön" in der Herkuleskeule. Am Freitag und Samstag (je 20 Uhr) steht sie wieder auf der Bühne. Und wer zum Lachen in den Keller geht, kommt erfrischt heraus - in Körper und Seele.
"In der Keule sind nur 20, 21 Grad. Dafür sorgt unsere Klimaanlage. Vor jeder Vorstellung wird bei uns außerdem noch einmal kalte Luft durchgeblasen", lockt Birgit Schaller.
"Temperatur und Luftfeuchtigkeit - am besten um 65 Prozent - werden von uns kontrolliert. Denn zu trockene Luft kurbelt zwar den Gastro-Umsatz an, ist aber für die Stimme nicht gut."
Mit einem alkoholfreien Weizenbier hält Birgit Schaller dagegen. Und sie hat noch einen Tipp für ganz große Hitze und für ihre drei Kollegen, die vom 29. Juli bis 30. August mit dem Programm "9 qm - 800 kalt" im Gewächshaus des Reicker Gartencenters Rülcker gastieren: Ein trockenes Handtuch für 15 Minuten erst ins Gefrierfach und dann in den Nacken legen.
"Diesen Tick bekam ich vor fast 15 Jahren von einer Garderobiere der Operette", erzählt Birgit Schaller. "2012 habe ich in der Inszenierung der Lehar-Operette 'Der Graf von Luxemburg' als Gräfin mitgewirkt. Da war ich völlig überhitzt vom Tanzen und Singen im Kostüm. Ich habe unglaublich geschwitzt."
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Ein nasses Handtuch im Nacken oder auf der Stirn jedoch hätte das Kostüm ruiniert. "Doch das geeiste Handtuch hat mich sofort abgekühlt und ich war umgehend wieder fit." Im Wortsinn: Sehr cool.
Titelfoto: Thomas Türpe
