"Eine geile Zahl!": Sonntag happy über neuen Rekord beim Oberelbe-Marathon

Dresden - Der Gegenwind und Peter Frohnwieser "verhagelten" am Sonntag Sieger Lucas Herrmann die Laune beim 27. Oberelbe Marathon im Dresdner Heinz-Steyer-Stadion.

Vom Blauen Wunder ging's für die Zehn-Kilometer-Läufer ins Heinz-Steyer-Stadion.  © Lutz Hentschel

"Ich kann mich nicht mitfreuen, bin parteiisch", meinte der Berliner im Ziel, als der Dresdner Frohnwieser vor Herrmanns Bruder Lennart reinkam. Zu gern hätten sie gemeinsam auf dem Podest gestanden. 49 Sekunden fehlten nach 42,195 Kilometern von Königstein nach Elbflorenz, um den Coup zu landen.

"Tut mir leid für Lennart, dass ich das Brüderpodest gesprengt habe", so Frohnwieser mit einem Augenzwinkern nach 2:29:19 Stunden. "An einer geschlossenen Bahnschranke mussten wir noch zusammen warten." Platz zwei schnappte sich der Görlitzer Patrick König. Mit seinen 2:25:35 war er dem Sieger dicht auf den Fersen.

"Ich wusste, ausruhen kann ich mich nicht", so Herrmann. Eigentlich wollte der 36-Jährige den Streckenrekord auf unter 2:20 Stunden drücken, am Ende blieb die Uhr nach 2:24:45 stehen: "Der Gegenwind kam auf den letzten 15 Kilometern auf. Das kostet fünf bis sechs Sekunden pro Kilometer. Die 2:20 werde ich dieses Jahr noch angreifen."

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Lucas Herrmann freute sich im Ziel nicht ausgelassen.  © Lutz Hentschel

Organisator Uwe Sonntag war happy, dass auf allen Strecken insgesamt 9223 Teilnehmer (Rekord) am Start waren: "Eine geile Zahl. Ich brauche noch zwei Wochen, um mich darüber zu freuen. Aber wenn die Läufer mit einem Grinsen durchs Ziel kommen, ist es ein gutes Zeichen."

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