Voller Erfolg! Athleten und OB Hilbert schwärmen vom City-Biathlon in Dresden
Dresden - Die Tribüne im Heinz-Steyer-Stadion war gut gefüllt, an der Strecke standen die Fans teilweise in Dreierreihen und die Athleten lieferten eine geile Show. Der City-Biathlon ist in Dresden angekommen.
"Man sagt ja: Wenn etwas dreimal stattfindet, dann ist es Tradition. Genau deswegen hat der Stadtrat beschlossen, dass es auch in den nächsten zwei Jahren den City-Biathlon hier in Dresden geben wird", freut sich OB Dirk Hilbert (54) auf 2027 und 2028.
"Man sieht die wunderbare Stimmung im Stadion und an der Strecke. Biathlon ist eine Sportart, die wir Deutschen lieben. Und wir hoffen mit Dresden, dass wir den Nachwuchs wieder für diesen tollen Sport begeistern können."
Organisator Ralf Niedermeier wollte den Vertrag für die kommenden Jahre eigentlich am Sonntag unterschreiben. "Aber die Juristen - ich gehe davon aus, dass wir es in den nächsten Tagen tun", so Niedermeier am Sonntag. Aus der Stadtkasse fließen dann pro Jahr 357.000 Euro.
Aus Sicht der Fans und Sportler gut investiertes Geld. "Ein megageiler Tag, es war ein Super-Rennen für mich", lobte der Italiener Lukas Hofer (36).
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Janina Hettich-Walz ist überrascht, Sturla Holm Lægreid wird zur Stimmungskanone
Die Deutsche Janina Hettich-Walz (30) belegte Rang vier und meinte: "Ich war noch nie hier und sehr positiv überrascht. Es hat auf jeden Fall viel Spaß gemacht."
Als richtige Stimmungskanone präsentierte sich Olympiasieger Sturla Holm Laegreid (29). Der Norweger war nicht in bester läuferischer Verfassung, aber feierte mit den Fans nach jedem Schießen und klatschte auf der Schlussrunde mit ihnen ab. Beste Werbung fürs Event.
Zuvor war dies in Dresden nicht ganz so sichtbar und deshalb im Stadion nur 4000 statt 5000 Tickets verkauft worden. Niedermeier: "Im nächsten Jahr werden wir sichtbarer in der Stadt und die paar freien Plätze wieder gefüllt sein."
Titelfoto: Lutz Hentschel
