Wie leben Flüchtlinge in Dresden? Heute darf jeder ins neue Asylheim!

Dresden - Dieser Termin wird wohl nicht nur die direkten Nachbarn interessieren: Am heutigen Mittwoch können Neugierige das neue Übergangswohnheim an der Alexander-Herzen-Straße in Klotzsche besuchen. Zwischen 16 und 18 Uhr ist Tag der offenen Tür.

Hier geht am morgigen Donnerstag die neue Asylunterkunft in Klotzsche in Betrieb.
Hier geht am morgigen Donnerstag die neue Asylunterkunft in Klotzsche in Betrieb.  © Thomas Türpe

Das ehemalige Schulgebäude, das bis 2022 noch als Auslagerungs-Kita diente, wurde nun zu einer Asylunterkunft umgebaut und bietet Platz für 65 geflüchtete Familien.

Trotz mehrfacher Brandanschläge auf das Gebäude in der Vergangenheit bleibt die Stadt entschlossen, hier einen sicheren Raum für die Neuankömmlinge zu schaffen.

Am heutigen Mittwoch können sich die Nachbarn bei einem Rundgang informieren, wie das Gebäude genutzt wird und wie die Geflüchteten untergebracht und integriert werden.

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"Die Fachleute der Migrationssozialarbeit und die Heimleitung sind die ersten Ansprechpartner für Anliegen, Anfragen und Angebote aus der Nachbarschaft", sagt Sozialamts-Chef Christian Knappe (36).

Erstmal werden gut drei Viertel der Unterkunft belegt. Die restlichen Plätze bleiben Reservekapazität.
Erstmal werden gut drei Viertel der Unterkunft belegt. Die restlichen Plätze bleiben Reservekapazität.  © picture alliance/dpa
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Die Sozialarbeiter vom Verein Afropa kümmern sich nicht nur um die praktische Integration der Geflüchteten, sondern auch um das Vermitteln von Werten, Normen und Alltagskompetenzen sowie den Spracherwerb und den Aufbau sozialer Kontakte. PS: Wer sich ehrenamtlich engagieren möchte, bekommt wertvolle Infos, wie man die Bewohner unterstützen kann.

Titelfoto: Thomas Türpe

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