Dresden - Nachwuchs im Dresdner Zoo: Zwischen Ende April und Anfang Mai sind gleich zehn Humboldt-Pinguin-Küken in den Bruthöhlen der Zooanlage geschlüpft!
Das heißt für das Tierpflegerteam: Es muss mit Extra-Portionen Hering dafür sorgen, dass die Eltern genug Fisch futtern, damit sie ihre Jungen versorgen können.
An der Brutpflege beteiligen sich bei den Pinguinen übrigens auch die Männchen. Sie bebrüten ebenfalls die Eier, halten die Küken im Nest warm und beteiligen sich an der Fütterung.
Bis der Nachwuchs die Bruthöhlen verlässt, müssen sich die Zoobesucher noch gedulden.
Die Freude über den Nachwuchs ist groß, denn in der Vergangenheit hatte der Zoo viele Verluste zu beklagen.
Zwei Infektionen rafften 2011 und 2015 über 30 Humboldt-Pinguine hin, 2019 starben vier Frackträger bei Attacken von Artgenossen. Die Küken mitgezählt bewohnen derzeit knapp 40 Pinguine die Anlage.